Heiliger Augustinus

Heiliger Augustinus

Christlicher Theologe.

Ein christlicher Theologe, dessen Schriften das westliche Christentum und die Philosophie maßgeblich beeinflusst haben.

Heiliger Augustinus Zitate uber Gott

  • Besser, ich finde dich, Gott, und lasse die Fragen unbeantwortet, als die Antworten zu finden, ohne dich zu finden.
  • Da Gott das höchste Gute ist, würde er kein Übel in seinen Werken bestehen lassen, außer Seine Allmacht und Güte wären so, dass selbst aus dem Übel Gutes hervorgebracht wird.
  • In jeder Not solltest du Gott suchen. Du sollst ihn nicht deinen Schwierigkeiten gegenüberstellen, sondern in ihnen. Gott kann deine Nöte nur lindern, wenn du in deiner Angst an ihn klammerst. Not sollte man nicht wirklich als dieses oder jenes Ding denken, denn unser ganzes irdisches Leben ist mit Not verbunden; und durch die Nöte unserer irdischen Pilgerschaft finden wir Gott.
  • Wir sprechen, doch Gott ist es, der lehrt.
  • Vater, ich suche: Ich bin zögernd und unsicher—doch wirst du, o Gott, über jeden Schritt von mir wachen und mich führen?
  • Weil Gott uns für sich selbst geschaffen hat, sind unsere Herzen ruhelos, bis sie in Ihm ruhen.
  • Lass in unserem Leben ein wenig Raum für Besinnung—und auch Raum für Stille. Lasst uns in uns selbst schauen und sehen, ob es da drinnen einen wunderbaren verborgenen Ort gibt, an dem wir frei sind von Lärm und Streit. Lasst uns das Wort Gottes in der Stille hören—und vielleicht werden wir es dann verstehen.
  • Gib dich nicht der Verzweiflung über dich selbst hin: Dir ist befohlen, dein Vertrauen in Gott zu setzen—nicht in dich selbst.
  • Nicht das Gesehenwerden der Menschen ist verkehrt, sondern diese Dinge zu tun, um von den Menschen gesehen zu werden. Das Problem des Heuchlers ist seine Motivation: Er will nicht heilig sein; er will nur so scheinen, als sei er heilig. Ihm liegt mehr an seinem Ruf für Rechtschaffenheit als daran, wirklich rechtschaffen zu werden. Die Anerkennung der Menschen bedeutet ihm mehr als die Zustimmung Gottes.
  • Merke dir das: Wenn Menschen sich dafür entscheiden, weit weg von einem Feuer zu gehen, gibt das Feuer weiterhin Wärme, doch sie werden kalt. Wenn Menschen sich dafür entscheiden, weit weg vom Licht zu gehen, bleibt das Licht in sich selbst hell, aber sie sind in Dunkelheit. So ist es auch, wenn Menschen sich von Gott zurückziehen.
  • Wer fällt, fällt aus eigenem Willen; und wer steht, steht nach Gottes Willen.
  • Sich in Gott zu verlieben ist die größte Romantik; Ihn zu suchen ist das größte Abenteuer; Ihn zu finden ist die größte menschliche Errungenschaft.
  • Sehnst du dich nach Sicherheit? Hier ist sie. Der Herr sagt zu dir: „Ich werde dich niemals verlassen, ich werde immer bei dir sein.“ Wenn ein guter Mensch dir so etwas versprechen würde, würdest du ihm vertrauen. Gott macht es—und zweifelst du? Suchst du einen Halt, der sicherer ist als das Wort Gottes, das unfehlbar ist? Gewiss hat Er die Verheißung gegeben, Er hat sie niedergeschrieben, Er hat sein Wort dafür verbürgt—es ist höchst gewiss.
  • Maria hörte das Wort Gottes und bewahrte es – und so ist sie gesegnet. Sie bewahrte die Wahrheit Gottes in ihrem Geist, etwas Edleres, als seinen Leib in ihrem Schoß zu tragen.
  • Gott erwartet nicht, dass wir unseren Glauben ohne Grund an ihn abgeben; vielmehr machen gerade die Grenzen unserer Vernunft den Glauben zur Notwendigkeit.
  • Lasst uns verstehen: Gott ist ein Arzt, und Leiden ist eine Medizin zur Rettung – keine Strafe für Verdammnis.
  • Gott liebt jeden von uns, als gäbe es nur den einen.
  • Niemand kann Gott als seinen Vater haben, der nicht die Kirche als seine Mutter hat.
  • Wer die Existenz Gottes leugnet, hat einen Grund zu wünschen, dass Gott nicht existiert.
  • Wie die Seele das Leben des Körpers ist, so ist Gott das Leben der Seele. Wenn also der Körper vergeht, sobald die Seele ihn verlässt, so stirbt die Seele, wenn Gott von ihr weicht.
  • Gott versucht immer, uns Gutes zu geben—aber unsere Hände sind zu voll, um es zu empfangen.
  • Gott hat dir Vergebung für deine Reue versprochen—aber Er hat dir den morgigen Tag nicht für dein Aufschieben versprochen.
  • Manche Menschen lesen Bücher, um Gott zu entdecken. Doch es gibt ein großes Buch: die Erscheinung der geschaffenen Dinge selbst. Schau über dich! Schau unter dich! Lies es. Gott, den du entdecken willst, hat dieses Buch nie mit Tinte geschrieben. Stattdessen hat Er dir die Dinge vor Augen gestellt, die Er gemacht hat. Kannst du nach einer lauteren Stimme verlangen als nach dieser?
  • Bevor Gott uns befreien kann, müssen wir uns selbst eines Besseren belehren.
  • Ohne Gott kann der Mensch nicht, und ohne den Menschen wird Gott nicht.