Mahavira Zitate
Der beste Weg, dich selbst zu finden, ist, dich in den Dienst an anderen zu verlieren.
Die Seele kommt allein und geht allein. Niemand begleitet sie, und niemand wird ihr Gefährte.
Jede Seele ist unabhängig. Keine hängt von der anderen ab.
Stille ist mächtig; sie kann Stürme in dir beruhigen.
Töte die Negativität in dir selbst, und du wirst Frieden finden.
Loslassen heißt nicht, dass du nichts besitzt, sondern dass nichts dich besitzt.
Wenn du eine Gewohnheit kultivieren willst, dann tue es ohne jede Zurückhaltung—bis sie fest verankert ist. Solange sie nicht bestätigt ist, solange sie noch nicht Teil deines Charakters geworden ist, lass es keine Ausnahme geben, keine Lockerung der Anstrengung.
Im gegenwärtigen Augenblick zu sein heißt, vollständig lebendig zu sein.
Essen ist das größte Hindernis für Selbstbeherrschung; es führt zu Trägheit.
Die wahrhaft Gebildeten machen keinen Abschluss.
Einem Lebewesen zu töten ist, sich selbst zu töten; anderen Mitgefühl zu schenken ist, sich selbst Mitgefühl zu schenken.
Liebe will nicht besessen werden, sondern geteilt.
Das größte Mittel gegen Gewalt ist Liebe und Mitgefühl.
Alle atmenden, existierenden, lebenden, fühlenden Wesen sollen nicht getötet werden, nicht mit Gewalt behandelt, nicht missbraucht, nicht gequält und nicht vertrieben.
Ein Mensch von Verstand und Wissen ist einer, der seinen eigenen Geist bezwungen hat.
Lebe und lass andere leben; verletze niemanden; Leben ist allen lebenden Wesen kostbar.
Wenn man die Ereignisse des Tages rückblickend betrachtet, muss man dies regelmäßig zur festgelegten Stunde tun—nicht unregelmäßig, nicht heute, nicht indem man es morgen und übermorgen vernachlässigt und es dann am vierten Tag wieder aufnimmt. Eine solche unregelmäßige Praxis ist nicht geeignet, um die Gewohnheit des Rückblicks zu verankern.
In Glück und Leid, in Freude und Kummer sollen wir alle Geschöpfe so betrachten, wie wir unser eigenes Selbst betrachten.
Gewalt – selbst im Gedanken – führt zu Angst und Schwäche.
Ohne Vergebung kann es keinen Frieden geben.
Zorn erzeugt mehr Zorn, und Vergebung und Liebe führen zu mehr Vergebung und Liebe.
Geduld ist die größte Tugend, denn sie erlaubt uns, jedes Hindernis zu überwinden.
Der wahre Wert des Reichtums liegt darin, wie man ihn zum Wohle anderer einsetzt.
Alle Menschen sind unglücklich wegen ihrer eigenen Fehler, und sie selbst können glücklich werden, indem sie diese Fehler berichtigen.
Anhaftung und Abneigung sind die Wurzel der Karma-Wirkung, und Karma entsteht aus Verblendung. Karma ist die Ursache von Geburt und Tod, und man sagt, dass diese die Quelle des Elends sind. Niemand kann der Wirkung seines eigenen vergangenen Karmas entkommen.
