Sarada Devi

Sarada Devi

Partnerin von Ramakrishna.

Die heilige Frau von Ramakrishna, die als spirituelle Lehrerin in ihrem eigenen Recht verehrt wird und eine Schlüsselrolle im Ramakrishna-Orden spielte.

Sarada Devi Zitate

  • Solange ein Mensch Wünsche hat, endet seine Wiedergeburt nicht. Es sind allein die Wünsche, die ihn einen Körper nach dem anderen annehmen lassen. Es wird eine Wiedergeburt geben, wenn ein Mensch auch nur den Wunsch hat, ein Stück Süßigkeit zu essen.
  • In einem Wort: Man soll von Gott das Verlangen nach Nicht-Verlangen erbitten. Denn nur Verlangen ist die Wurzel allen Leidens. Es ist die Ursache wiederholter Geburten und Tode. Es ist das Hindernis auf dem Weg zur Befreiung.
  • Die Welt geht weiter, weil nicht alle frei von Wünschen sind. Menschen mit Wünschen werden immer wieder neu geboren.
  • Wie Wolken vom Wind fortgetrieben werden, so wird die Sehnsucht nach materiellen Genüssen durch das Aussprechen des Namens des Herrn vertrieben.
  • Wiedergeburt ist unvermeidlich, solange man Wünsche hat. Es ist wie die Seele von einem Kissenbezug in einen anderen zu legen. Nur ein oder zwei von vielen Menschen findet man, die frei von allen Wünschen sind.
  • Es gibt keinen Schatz, der dem Zufriedensein gleichkommt, und keine Tugend, die der Standhaftigkeit gleich wäre.
  • Ich sage dir eine Sache: Wenn du Frieden im Geist willst, dann suche nicht die Fehler bei anderen.
  • Ich sage dir etwas: Wenn du Frieden im Geist willst, dann suche nicht die Fehler bei anderen. Lerne vielmehr, deine eigenen Fehler zu sehen. Lerne, die ganze Welt zu deiner eigenen zu machen. Niemand ist ein Fremder, mein Kind; diese ganze Welt ist dein Eigen.
  • Öffne dein vom Kummer zerschlagenes Herz dem Herrn. Weine und bete aufrichtig: „O Herr, zieh mich zu dir; gib mir Frieden im Geist.“ Wenn du das beständig tust, wirst du nach und nach Frieden im Geist erlangen.
  • Das Glück der Welt ist vergänglich. Je weniger du an die Welt gebunden bist, desto mehr genießt du inneren Frieden.
  • Wie stark oder schön dieser Körper auch sein mag—sein Ende sind jene drei Pfund Asche. Und doch hängen so viele Menschen daran. Ehre sei Gott.
  • Gewiss wirst du Zweifel haben. Es wird Fragen geben, und der Glaube wird wiederkehren. So wird der Glaube gegründet.
  • Der Unterschied zwischen einer großen Seele und einem gewöhnlichen Menschen ist dieser: Der eine weint, wenn er diesen Körper verlässt, der andere lacht. Der Tod ist für ihn nur ein Spiel.
  • Die Gnade Gottes ist das, was wirklich nötig ist. Man sollte um die Gnade Gottes beten.
  • Ist der Glaube so billig, mein Kind? Glaube ist das letzte Wort. Wenn man Glauben hat, ist das Ziel praktisch schon erreicht.
  • Wenn man Ihn wiederholt anruft, wird Er mitfühlend; so entsteht eine hingebungsvolle Bindung. Diese Liebe um der Liebe willen soll vor allen Augen verborgen sein.
  • Gott kann nicht ohne Liebe erkannt werden. Ja – durch aufrichtige Liebe.
  • Die Menschen klagen über ihre Kümmernisse und Sorgen und darüber, wie sie zu Gott beten, aber keine Erleichterung vom Schmerz finden. Doch schon die Trauer selbst ist eine Gabe Gottes. Sie ist das Zeichen seiner Barmherzigkeit.
  • So ist das Leben: heute hier, morgen fort! Nichts geht mit einem, außer das eigene Verdienst und Unverdienst; gute und böse Taten folgen einem sogar noch nach dem Tod.
  • Die ganze Welt ist ein Traum; sogar dieses (der Wachzustand) ist ein Traum… Was du letzte Nacht geträumt hast, existiert jetzt nicht.
  • Ich kann niemals jemanden zurückweisen, der mich „Mutter“ nennt.
  • Bete zu Gott und mache dein Herz so rein wie den Stern.
  • Die Erkenntnis Gottes kann nicht ohne ekstatische Liebe zu ihm erreicht werden.
  • Niemand kann für alle Zeit leiden. Niemand wird alle seine Tage auf dieser Erde im Leiden verbringen. Jede Handlung bringt ihre eigene Frucht, und entsprechend erhält man seine Möglichkeiten.
  • Die Verbindung von Tag und Nacht ist die günstigste Zeit, um Gott anzurufen. In dieser Zeit bleibt der Geist rein.