Sri Chinmoy Zitate uber die Existenz
Wenn du meditierst, dann tust du im Grunde Folgendes: Du gehst in einen ruhigen oder stillen, schweigenden Geist hinein. Wir müssen uns vollständig bewusst sein, wenn Gedanken ankommen und wenn sie angreifen. Das heißt: Wir werden keinen Gedanken in unseren Geist lassen—göttlich oder nicht-göttlich, gut oder schlecht. Unser Geist soll vollkommen still sein. Dann müssen wir tief nach innen gehen; dort müssen wir unsere wahre Existenz beobachten.
Dankbarkeit ist nicht nur ein Wort; sie ist nicht nur ein Begriff. Sie ist der lebendige Atem deines wahren Daseins auf Erden.
Wenn wir meditieren, tun wir im Grunde Folgendes: Wir treten in einen leeren, ruhigen, stillen, schweigenden Geist ein. Wir gehen tief in uns hinein und nähern uns unserem wahren Sein—unserer Seele. Wenn wir in der Seele leben, spüren wir, dass wir tatsächlich spontan meditieren. An der Oberfläche des Meeres gibt es unzählige Wellen, doch das Meer ist darunter nicht betroffen. In den tiefsten Tiefen, am Grund des Meeres, ist alles Ruhe. Wenn du also anfängst zu meditieren, versuche zuerst dein eigenes inneres Dasein zu fühlen—sozusagen den Meeresgrund: ruhig und still. Spüre, dass dein ganzes Wesen mit Frieden und stiller Ruhe aufgeladen ist.
Hoffnung ist nicht bloß Wunschdenken. Sie ist die Vorahnung einer neuen Morgenröte, die langsam, stetig und unfehlbar hervortritt und schließlich zur Wirklichkeit des Daseins heranwächst.
Das innere Licht kommt tatsächlich von der Seele; es ist bereits in uns. Sobald wir freien Zugang zu unserer Seele haben, werden wir sehen, dass dieses Licht hervortritt, um unser ganzes äußeres Dasein zu durchdringen.
