Terence Mckenna Zitate uber das Ego
Die Spannung in der Welt ist die Spannung zwischen dem Ego und dem Weiblichen — nicht zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen.
Wenn das Ego nicht regelmäßig und immer wieder im grenzenlosen Überschwang des Transzendenten Anderen aufgelöst wird, gibt es stets ein langsames Abdriften vom Gefühl des eigenen Selbst als Teil des größeren Ganzen der Natur. Die letzte Folge dieses Abdriftens ist die tödliche Langeweile, die heute die westliche Zivilisation durchdringt.
Das Ego ist eine Struktur, die von einem neurotischen Menschen errichtet wird — einem Teil einer neurotischen Kultur — gegen die Tatsachen der Sache. Und Kultur, die wir wie einen Überwurf über uns werfen, ist der verallgemeinerte Konsens darüber, welche neurotischen Verhaltensweisen als akzeptabel gelten.
Ein Leben ohne die psychedelische Erfahrung, auf der die ursprüngliche Schamanentradition beruht, ist ein entwertetes Leben, ein verneintes Leben, ein dem Ego versklavtes Leben.
Chaos ist das, was wir aus den Augen verloren haben. Darum bekommt es einen schlechten Namen. Es wird gefürchtet von dem herrschenden Archetyp unserer Welt—dem Ego—das sich verkrampft, weil sein Dasein in Begriffe von Kontrolle gefasst ist.
