Denn die Vorstellung setzt das Zielbild, auf das unser automatischer Mechanismus arbeitet. Wir handeln—oder wir handeln nicht—nicht, weil es Wille wäre, wie so allgemein geglaubt wird, sondern weil es Vorstellungskraft ist.
So ist der Mensch unter allen Geschöpfen mehr als ein Geschöpf: Er ist auch ein Schöpfer. Nur der Mensch kann seinen Erfolgmechanismus durch die Nutzung der Imagination—durch die Fähigkeit des Bildens—lenken.
Der unglücklichste Mensch ist der, der darauf besteht, die Vergangenheit immer wieder in der Vorstellung neu zu erleben—sich fortwährend für frühere Fehler zu kritisieren—sich fortwährend wegen vergangener Sünden zu verurteilen.
Untersuche die Situation gründlich. Überlege dir in deiner Vorstellung die verschiedenen möglichen Handlungswege und die Folgen, die aus jedem Weg entstehen können und werden. Wähle den Weg, der die größte Aussicht bietet—und gehe dann voran.