Mahatma Gandhi Zitate uber das Leiden
Geduld bedeutet Selbst-Schmerz.
Bei der Anwendung von Satyagraha habe ich—schon in den frühesten Stadien—entdeckt, dass die Suche nach der Wahrheit keine Gewalt gegen den Gegner zulässt. Stattdessen muss man ihn durch Geduld und Mitgefühl von Irrtum entwöhnen. Denn was für den einen wie Wahrheit aussieht, kann für den anderen wie Irrtum erscheinen. Und Geduld bedeutet Selbst-Leiden. So wurde die Lehre schließlich zu einer Rechtfertigung der Wahrheit—nicht durch das Zufügen von Leiden an den Gegner, sondern durch das eigene Sich-Opfern.
Meine Methode ist Umkehr, nicht Zwang. Es ist Selbst-Leiden, nicht das Leiden des Tyrannen. Ich weiß, dass diese Methode unfehlbar ist.
Wenn sie [eine Frau] beim Zuschlagen schwach ist, ist sie stark im Leiden.
Ich lernte die Lektion der Gewaltlosigkeit von meiner Frau, als ich versuchte, sie nach meinem Willen zu biegen. Ihre entschlossene Gegenwehr gegen meinen Willen einerseits und ihre stille Hingabe an das Leiden, das meine Dummheit mit sich brachte, andererseits – das machte mich schließlich beschämt über mich selbst und heilte mich von der Dummheit, zu denken, ich sei geboren, um über sie zu herrschen.
Die Frau ist Verkörperung von Opfer und Leid; ihr Eintritt in das öffentliche Leben sollte daher dazu führen, dies zu reinigen, hemmungslose Ambition und das Anhäufen von Besitz zu zügeln.
Ich nenne ihn religiös, der das Leiden anderer versteht.
Freude liegt im Kampf, im Versuch, in dem mit dem Leiden verbundenen Einsatz – nicht im Sieg selbst.
