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Zitate uber Anstrengung von Sri Nisargadatta Maharaj

  • Das Fenster ist die Abwesenheit der Wand – und es gibt Luft und Licht, weil es leer ist. Sei leer von allem geistigen Inhalt, von jeder Imagination und jeder Anstrengung; und gerade die Abwesenheit von Hindernissen wird bewirken, dass die Wirklichkeit hereinströmt.
  • Wenn Mühe nötig ist, wird Mühe erscheinen. Wenn Mühelosigkeit wesentlich wird, wird sie sich durchsetzen. Du musst das Leben nicht herumstoßen. Fließe einfach mit ihm und gib dich ganz der Aufgabe des gegenwärtigen Augenblicks hin.
  • Ohne gewaltige Anstrengungen wirst du nicht überzeugt werden, dass Anstrengung dich nirgendwohin führt. Das Selbst ist so selbstgewiss, dass es nicht aufgibt, solange es nicht völlig entmutigt ist. Bloße Überzeugung mit Worten genügt nicht. Nur harte Tatsachen können die absolute Nichtigkeit des Selbstbildes erweisen.
  • Im Licht ruhiger und beständiger Selbstwahrnehmung erwachen innere Energien und wirken Wunder – ohne dass du dich anstrengen musst.
  • Ein stiller Geist ist alles, was du brauchst. Alles andere wird sich richtig fügen, sobald dein Geist still ist. Wie die Sonne beim Aufgang die Welt aktiv macht, so bewirkt Selbstwahrnehmung Veränderungen im Geist. Im Licht ruhiger und beständiger Selbstwahrnehmung erwachen innere Energien und wirken Wunder – ohne dass du dich anstrengen musst.
  • Wenn man den Geist von seinen Beschäftigungen fernhält, wird er still. Wenn du diese Stille nicht störst und in ihr bleibst, merkst du, dass sie von einem Licht und einer Liebe durchdrungen ist, die du nie gekannt hast; und doch erkennst du sie sofort als deine eigene Natur. Wenn du diese Erfahrung einmal durchlebt hast, wirst du nie wieder derselbe Mensch sein. Der unruhige Geist mag seinen Frieden brechen und seine Sicht verwischen; aber er muss zurückkehren – vorausgesetzt, die Anstrengung bleibt bestehen. Bis zu dem Tag, an dem alle Fesseln gelöst sind: Täuschungen und Anhaftungen enden, und das Leben wird in höchstem Maße auf die Gegenwart konzentriert.
  • Das hat nichts mit Anstrengung zu tun. Wende dich einfach ab, schau zwischen die Gedanken, nicht auf die Gedanken. Wenn du durch eine Menschenmenge gehst, kämpfst du nicht jeden an, dem du begegnest; du findest einfach deinen Weg zwischen ihnen hindurch. Wenn du kämpfst, rufst du einen Kampf her. Wenn du dich nicht wehrst, begegnest du keinem Widerstand. Wenn du das Spiel nicht mitspielst, bist du schon draußen.