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Zitate uber das Gebet von Theresa Von Avila

  • Gebet ist eine Tat der Liebe; Worte sind nicht nötig. Selbst wenn Krankheit die Gedanken ablenkt, genügt der Wille, zu lieben.
  • Mentales Gebet ist nichts anderes als Freundschaft mit Gott – häufig im Verborgenen mit Ihm sprechen.
  • Betrachtendes Gebet ist meiner Meinung nach nichts anderes als ein nahes Teilen zwischen Freunden. Es bedeutet, sich häufig Zeit zu nehmen, allein zu sein mit Ihm, von dem wir wissen, dass Er uns liebt.
  • Es ist von großer Bedeutung, wenn wir beginnen, Gebet zu üben, dass wir uns nicht von unseren eigenen Gedanken erschrecken lassen.
  • Weitaus mehr wird durch ein einziges Wort des „Vater unser“ bewirkt—das wir von Zeit zu Zeit von Herzen sprechen—als durch das ganze Gebet, das viele Male hastig und ohne Aufmerksamkeit wiederholt wird.
  • Das Leben des Gebets ist nichts anderes als Liebe zu Gott – und die Gewohnheit, stets bei Ihm zu sein.
  • Bevor du betest, bemühe dich, zu verwirklichen, wessen Gegenwart du näherkommst und mit wem du sprechen wirst – und halte im Geist fest, an wen du dich wendest. Wenn unser Leben tausendmal so lang wäre wie es ist, würden wir es niemals vollständig verstehen, wie wir uns gegenüber Gott verhalten sollen, vor dem selbst die Engel erzittern; vor dem, der alles tun kann, was Er will – und mit dem es genügt, zu wünschen, um zu vollbringen.
  • Glaub nicht, dass du, wenn du viel Zeit hättest, mehr davon im Gebet verbringen würdest. Räum diese Vorstellung aus dem Weg; es ist kein Hindernis fürs Gebet, deine Zeit gut zu nutzen.
  • Gebet ist eine Tat der Liebe. Worte sind nicht nötig.
  • Man darf nicht denken, dass ein leidender Mensch nicht betet. Er bringt sein Leiden Gott dar—und viele Male betet er wahrer als jemand, der allein davonzieht und sich den Kopf voll meditieren lässt. Und wenn er ein paar Tränen herausgepresst hat, hält er das für Gebet.
  • Ein Anfänger soll sich selbst so betrachten, als würde er für die Freude seines Herrn einen Garten anlegen—auf einem äußerst unfruchtbaren Boden, der voller Unkraut ist. Seine Majestät entwurzelt das Unkraut und wird stattdessen gute Pflanzen setzen. Lasst uns annehmen, dass dies bereits geschehen ist, sobald die Seele beschließt, Gebet zu praktizieren, und damit begonnen hat.
  • Seelen ohne Gebet sind wie Körper: gelähmt und lahm. Sie haben Hände und Füße, die sie nicht gebrauchen können.
  • Seelen, die kein Gebet praktizieren, sind wie Menschen, deren Glieder gelähmt sind.
  • Gebet ist ein freundliches Gespräch mit dem Einen, von dem wir wissen, dass er uns liebt.