Gebet ist für mich ein aufwärts gerichteter Sprung des Herzens.
Oft kann nur die Stille mein Gebet ausdrücken.
Das Gebet ist ein Verlangen des Herzens; es ist ein einfacher Blick zum Himmel — ein Schrei der Dankbarkeit und Liebe mitten in der Prüfung wie auch in der Freude. Schließlich ist es etwas Großes, Übernatürliches: Es erweitert meine Seele und vereint sie mit Jesus.
Für mich bedeutet Gebet: vom Herzen aus zu Gott hinausgehen. Es heißt, ganz schlicht die Augen zum Himmel zu erheben — ein Schrei dankbarer Liebe: vom Gipfel der Freude oder aus der Tiefe der Verzweiflung. Es ist eine weite, übernatürliche Kraft, die mein Herz öffnet und mich eng mit Jesus verbindet.
Gebet und Opfer können Seelen besser berühren als Worte.
Meine ganze Kraft liegt im Gebet und im Opfer—das sind meine unbesiegbaren Arme. Sie können Herzen viel besser bewegen als Worte; das weiß ich aus Erfahrung.
Abgesehen vom Amt [dem täglichen Gebet der Kirche], das täglich Freude ist, habe ich nicht den Mut, in Büchern nach schönen Gebeten zu suchen. … Weil ich sie weder alle sagen kann noch zwischen ihnen wählen will, tue ich es wie ein Kind, das nicht lesen kann: Ich sage einfach, was ich Gott sagen möchte—ganz schlicht—und er versteht mich nie falsch.
Für mich ist Gebet ein Aufschwung des Herzens; es ist ein einfacher Blick, der sich zum Himmel wendet; es ist ein Ruf der Anerkennung und der Liebe – und es umarmt sowohl Prüfung als auch Freude.
Für mich ist Gebet ein aufwärts gerichteter Sprung des Herzens: ein ungetrübter Blick zum Himmel, ein Schrei der Dankbarkeit und Liebe, den ich aus den Tiefen des Schmerzes ebenso ausspreche wie aus den Höhen der Freude.