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Zitate uber das Glücklichsein von Sri Nisargadatta Maharaj

  • Liebe ist nicht selektiv, Verlangen ist selektiv. In der Liebe gibt es keine Fremden. Wenn der Mittelpunkt der Selbstsucht nicht mehr ist, hören alle Wünsche nach Lust und die Furcht vor Schmerz auf; man ist nicht mehr daran interessiert, glücklich zu sein. Jenseits des Glücks liegt reine Intensität—unerschöpfliche Energie, die Ekstase des Gebens aus einer beständigen Quelle.
  • Gib das Falsche auf, und du bist frei von Schmerz; die Wahrheit macht glücklich, die Wahrheit befreit.
  • Glücklich oder unglücklich wirst du nur durch deine Selbstidentifikation mit deinem Geist. Rebellier gegen deine Knechtschaft gegenüber deinem Geist; sieh deine Fesseln als selbst erschaffen und sprenge die Ketten der Anhaftung und Abneigung. Halte dein Ziel der Freiheit im Blick, bis dir aufgeht, dass du bereits frei bist—dass Freiheit nichts ist, das man in ferner Zukunft durch schmerzhafte Anstrengungen erwerben muss, sondern immer schon dein Eigen ist, um genutzt zu werden! Befreiung ist kein Erwerb, sondern eine Sache des Mutes: der Mut, zu glauben, dass du bereits frei bist, und danach zu handeln.
  • Die Welt lässt sich nicht verändern. Von Natur aus ist sie schmerzhaft und vergänglich. Sieh sie so, wie sie ist, und löse dich von jedem Verlangen und jeder Furcht. Wenn die Welt dich nicht mehr hält und bindet, wird sie zur Stätte von Freude und Schönheit. Du kannst in der Welt nur dann glücklich sein, wenn du frei von ihr bist.
  • Vergrößere und weite deine Wünsche, bis nur noch die Wirklichkeit sie erfüllen kann. Nicht der Wunsch ist falsch, sondern seine Enge und Kleinheit. Wunsch ist Hingabe. Sei auf alle Weise hingebungsvoll dem Wirklichen, dem Unendlichen, dem ewigen Herzen des Seins. Verwandle Wunsch in Liebe. Alles, was du willst, ist glücklich zu sein. Alle deine Wünsche – wie auch immer sie sein mögen – sind Ausdruck deiner Sehnsucht nach Glück.
  • Sei auf jeden Fall selbstbezogen – auf die richtige Weise. Wünsch dir selbst das Gute, arbeite an dem, was dir dient. Zerstöre alles, was zwischen dir und dem Glück steht. Sei ganz; liebe alles; sei glücklich; mache glücklich. Kein Glück ist größer.
  • Die ersten Schritte zur Selbstannahme sind überhaupt nicht angenehm, denn das, was man sieht, ist kein schöner Anblick. Man braucht all den Mut, um weiterzugehen.
  • Immer ist es das Falsche, das dich leiden lässt: falsche Wünsche und Ängste, falsche Werte und Ideen, falsche Beziehungen zwischen Menschen. Verlasse das Falsche, und du bist frei von Schmerz; die Wahrheit macht glücklich, die Wahrheit befreit.
  • Du willst im Grunde nur glücklich sein. All deine Wünsche—welche auch immer sie sein mögen—sehnen sich nach Glück. Im Grunde wünschst du dir selbst Gutes… An sich ist das Verlangen nicht falsch. Es ist das Leben selbst, der Drang, in Wissen und Erfahrung zu wachsen. Falsch sind die Entscheidungen, die du triffst. Zu glauben, dass dich etwas Kleines—Essen, Sex, Macht, Ruhm—glücklich machen wird, ist Selbsttäuschung. Nur etwas so Weites und Tiefes wie dein wahres Selbst kann dich wirklich und dauerhaft glücklich machen.
  • Zu glauben, dass du für Glück von Dingen und Menschen abhängig bist, rührt von Unwissen über deine wahre Natur her. Zu wissen, dass du nichts brauchst, um glücklich zu sein—außer Selbsterkenntnis—ist Weisheit.
  • Meine Haltung ist klar: Erzeuge, um zu verteilen; speise, bevor du isst; gib, bevor du nimmst; denke an andere, bevor du an dich selbst denkst. Nur eine selbstlose Gesellschaft, die auf Teilen beruht, kann beständig und glücklich sein. Das ist die einzige praktische Lösung. Wenn du sie nicht willst—dann kämpfe.