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Zitate uber das Göttliche von Osho (Rajneesh)

  • Für mich ist Kreativität Gott. Aber es wird besser sein, wenn du mir erlaubst, das Wort „Gott“ in „Göttlichkeit“ zu verwandeln, denn ich möchte nicht missverstanden werden. Es gibt keine Person wie Gott, aber es gibt eine gewaltige Energie – explodierend, endlos, sich ausdehnend. Diese ausdehnende, endlose, explodierende Energie – diese Kreativität – ist göttlich.
  • Der wirklich schöpferische Mensch ist nicht daran interessiert, irgendwen zu beherrschen. Er freut sich so grenzenlos am Leben—er will erschaffen, er will mit Gott mitwirken. Kreativität ist Gebet. Und jedes Mal, wenn du etwas erschaffst, bist du in diesen Momenten mit Gott; du gehst mit Gott, du lebst in Gott. Je schöpferischer du bist, desto göttlicher bist du. Für mich ist Kreativität Religion. Kunst ist nur der Eingang zum Tempel der Religion.
  • Jede Erwartung – selbst die Erwartung von Frieden – bringt Unruhe. Die Spannung muss verschwinden. Sobald das geschieht, setzt göttlicher Frieden ein.
  • Kreativität selbst ist göttlich. Kreativität selbst ist Gottesdienst.
  • Der Tor weiß nichts von Gott; er begegnet niemals etwas Göttlichem. Er bleibt Teil der dummen Gesamtheit. Merke: Die Gesellschaft, die kollektive Masse, hat keine Seele; die Seele gehört dem Einzelnen. Daher zerstören diejenigen, die zur Gesamtheit gehören, jede Möglichkeit, Seelen zu sein.
  • Das muss deine erste Lektion im Sannyas sein: akzeptiere dich selbst, liebe dich selbst, wirf alle Schuld ab, teile dich nicht. Es gibt nichts Höheres, nichts Niedrigeres; alles an dir ist göttlich. Das Niedrigste ist so göttlich wie das Höchste.
  • Es spielt keine Rolle, ob du malst, bildhauerst oder Schuhe machst, ob du Gärtner, Bauer, Fischer oder Zimmermann bist – es spielt keine Rolle. Entscheidend ist: Setzt du deine ganze Seele in das, was du erschaffst? Dann tragen deine kreativen Werke etwas von der göttlichen Qualität in sich.
  • Wenn das Gewahrsein tiefer wird, beginnst du, vom Göttlichen berauscht zu sein. Das nennt man Ekstase.
  • Es gibt nur eine Eigenschaft des Buddha, die man sich merken muss. Er besteht nur aus einer Eigenschaft: dem Beobachten. Dieses kleine Wort „Beobachten“ enthält die ganze Spiritualität. Beobachte, dass du nicht der Körper bist. Beobachte, dass du nicht der Geist bist. Beobachte, dass du nur ein Zeuge bist. Wenn das Beobachten tiefer wird, beginnst du, vom Göttlichen berauscht zu sein. Das nennt man Ekstase.