Die Sonne kann der ganzen Welt Wärme und Licht geben, doch sie kann es nicht, wenn Wolken ihre Strahlen abschirmen. Ebenso kann Gott nicht auf das Herz scheinen, solange das Ego es verhüllt.
Ein Mensch mag die Bhagavata im Licht einer Lampe lesen, und ein anderer mag mit genau diesem Licht eine Fälschung begehen – doch die Lampe bleibt unberührt. Die Sonne schenkt ihr Licht sowohl den Bösen als auch den Tugendhaften.
Sonnenlicht ist überall dasselbe, wo es fällt; doch nur eine helle Oberfläche – wie die des Wassers oder eines Spiegels – reflektiert es vollständig. So ist auch das göttliche Licht. Es fällt gleichmäßig und unparteiisch auf alle Herzen, aber die reinen und frommen Herzen heiliger Menschen empfangen und spiegeln dieses Licht besonders gut.