Wie lange erinnerst du dich noch daran, dass es der Herr ist, der dich arbeiten lässt? Doch wenn du das immer wieder so analysierst, wirst du in einen Zustand kommen, in dem das Ego verschwindet und an seiner Stelle der Herr in dir erscheint. Dann wirst du mit Recht sagen können: „Du, Herr, bewahrst alle meine Handlungen von innen.“ Aber mein Freund: Wenn das Ego den ganzen Raum in deinem Herzen einnimmt—woher soll dann genug Platz sein, damit der Herr hineinkommen kann? Der Herr ist wahrhaftig abwesend!
An der Spitze all dieser Gesetze steht—in und durch jedes Teilchen von Materie und Kraft—Einer, durch dessen Befehl der Wind weht, das Feuer brennt, die Wolken regnen und der Tod auf der Erde umherzieht. Und was ist sein Wesen? Er ist überall der reine und gestaltlose Eine, der Allmächtige und der Allerbarmende. Du bist unser Vater. Du bist unser geliebter Freund.
Gott ist das eine Ziel all unserer Leidenschaften und Gefühle. Wenn du zornig sein willst, dann sei zornig mit ihm. Tadelt deinen Geliebten, tadelt deinen Freund. Wen sonst kannst du sicher tadeln? Der sterbliche Mensch wird deinen Zorn nicht geduldig ertragen; es wird eine Reaktion geben. Wenn du zornig mit mir bist, bin ich sicher, dass ich schnell reagieren werde, denn ich kann deinen Zorn nicht geduldig ertragen. Sprich zum Geliebten: „Warum kommst du nicht zu mir; warum lässt du mich so allein?“ Wo gäbe es irgendeine Freude außer in ihm? Welche Freude könnte es geben in kleinen Erdbrocken?