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Zitate uber den Traum von Carl Jung

  • Diese ganze Schöpfung ist im Grunde genommen subjektiv, und der Traum ist das Theater, in dem der Träumende zugleich ist: Szene, Schauspieler, Ansager, Regisseur, Autor, Publikum und Kritiker.
  • Kein Traumsymbol kann vom Menschen getrennt werden, der den Traum träumt; und es gibt keine eindeutige oder geradlinige Deutung für irgendeinen Traum.
  • Ein Traum, der nicht verstanden wird, bleibt nur ein Ereignis; wenn man ihn versteht, wird er zu einer lebendigen Erfahrung.
  • Ich habe keine Theorie über Träume. Ich weiß nicht, wie Träume entstehen. Andererseits weiß ich: Wenn wir lange und gründlich genug über einen Traum meditieren – wenn wir das Boot mitnehmen und es immer wieder umdrehen – dann kommt fast immer etwas daraus hervor.
  • Der Traum ist die kleine, verborgene Tür im tiefsten und intimsten Heiligtum der Seele.
  • Die Traumdeutung steht und fällt mit [der Hypothese des Unbewussten]. Ohne sie wirkt der Traum nur wie ein Naturunfall—ein bedeutungsloses Konglomerat aus Erinnerungsfragmenten, die von den Ereignissen des Tages übrig geblieben sind.
  • Ich habe meinen Schülern immer gesagt: „Lerne so viel wie möglich über Symbolik; und vergiss sie dann, wenn du einen Traum analysierst.“
  • Die allgemeine Funktion von Träumen ist, zu versuchen, unser psychologisches Gleichgewicht wiederherzustellen, indem sie Traumstoff hervorbringen, der – auf subtile Weise – das gesamte psychische Gleichgewicht neu ordnet.
  • Der Traum ist eine kleine, verborgene Tür in den innersten und geheimsten Winkeln der Seele. Sie öffnet sich in diese kosmische Nacht, die Psyche war, lange bevor es irgendein Ego-Bewusstsein gab – und sie wird Psyche bleiben, ganz gleich, wie weit unser Ego-Bewusstsein sich ausdehnt.