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Zitate uber die Glückseligkeit von Ramana Maharshi

  • Der Geist ist nur ein Bündel von Gedanken. Die Gedanken haben ihre Wurzel im Gedanken „Ich“. Wer das Wahre „Ich“ untersucht, genießt die Stille der Seligkeit.
  • Was aufsteigt und sinkt, besteht aus dem, woraus es aufsteigt. Das Ende des Universums ist Gott Arunachala. Wenn man über Ihn oder über den Seher, das Selbst, meditiert, entsteht eine mentale Vibration „Ich“, auf die alles reduziert wird. Wenn man der Quelle des „Ich“ nachspürt, bleibt allein das ursprüngliche „Ich-Ich“ übrig – und es ist unaussprechlich. Der Sitz der Verwirklichung liegt inwendig, und der Sucher kann ihn nicht als ein Objekt außerhalb von sich finden. Dieser Sitz ist Seligkeit und das Herz aller Wesen. Darum heißt er das Herz. Der einzige nützliche Zweck der gegenwärtigen Geburt ist, sich nach innen zu wenden und ihn zu verwirklichen. Es gibt nichts anderes zu tun.
  • Stille ist Wahrheit. Stille ist Wonne. Stille ist Frieden. Und darum ist Stille das Selbst.
  • Seligkeit ist nichts, das man sich holen muss. Du bist immer Seligkeit. Dieses Verlangen [nach Seligkeit] entsteht aus dem Gefühl von Unvollständigkeit. Wem gehört dieses Gefühl von Unvollständigkeit? Erforsche es. Im Tiefschlaf warst du selig. Jetzt bist du es nicht mehr. Was hat sich zwischen diese Seligkeit und diese Nicht-Seligkeit geschoben? Es ist das Ego. Suche seine Quelle – und du wirst finden: Du bist Seligkeit.
  • Konzentration heißt nicht, an nur eine Sache zu denken. Im Gegenteil: Sie schließt alle Gedanken aus, denn alle Gedanken behindern das Gefühl deines wahren Seins. Alle Bemühungen sollen nur darauf gerichtet sein, die Schleier der Unwissenheit zu entfernen. Den Geist allein auf das Selbst zu konzentrieren, führt zu Glück oder Seligkeit. Die Gedanken einzuziehen, sie zu zügeln und zu verhindern, dass sie nach außen abdriften, nennt man Loslösung (Vairagya). Sie im Selbst zu fixieren ist spirituelle Praxis (Sadhana). Auf das Herz zu konzentrieren ist dasselbe wie, sich auf das Selbst zu konzentrieren. Das Herz ist ein anderer Name für das Selbst.
  • Der Zustand, in dem man das Bewusstsein nicht vergisst, ist Hingabe—die Beziehung zu einer unvergänglichen, wahren Liebe. Denn das wahre Wissen vom Selbst, das selbst als ungeteilte höchste Seligkeit aufleuchtet, strömt als Natur der Liebe auf. Liebe selbst ist die eigentliche Gestalt Gottes. Das ist reine Seligkeit. Nenne es reine Seligkeit, Gott, Selbst—oder wie du willst. Das ist Hingabe, das ist Verwirklichung und das ist alles.
  • Wisse: Die Auslöschung der Identifikation mit dem Körper ist Wohltätigkeit, geistige Askese und rituelles Opfer. Sie ist Tugend, göttliche Vereinigung und Hingabe. Sie ist Himmel, Reichtum, Frieden und Wahrheit. Sie ist Gnade. Sie ist der Zustand göttlicher Stille. Sie ist der todlose Tod. Sie ist Jnana, Verzicht, die endgültige Befreiung und Seligkeit.
  • Der Sitz der Verwirklichung liegt inwendig, und der Suchende kann ihn nicht als ein Objekt außerhalb von sich finden. Dieser Sitz ist Seligkeit und das Herzstück aller Wesen. Darum heißt er das Herz.
  • Weil Wahrheit so außerordentlich subtil und still ist, kann die Seligkeit des Selbst nur in einem Geist erscheinen, der durch eifrige Meditation subtil und beständig gemacht wurde.
  • Seligkeit ist etwas, das immer da ist; sie ist nicht etwas, das kommt und geht. Was kommt und geht, ist eine Schöpfung des Geistes.