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Zitate uber die Unwissenheit von Sri Nisargadatta Maharaj

  • Du bist eigentlich auf der Suche nach dir selbst – ohne es zu wissen. Du sehnst dich nach Liebe, nach dem liebenswerten Wesen, nach dem vollkommen Liebenswerten. Aus Unwissenheit suchst du es in der Welt der Gegensätze und Widersprüche. Wenn du es in dir findest, ist die Suche zu Ende.
  • Ich fand mich immer weniger nach Verlangen und immer weniger nach Wissen verlangend, bis ich in völliger Verwunderung sagen konnte: „Ich weiß nichts, ich will nichts.“ Zuvor war ich sicher über so vieles; nun bin ich über nichts mehr sicher. Aber ich habe nichts dadurch verloren, dass ich nicht weiß, denn all mein Wissen war falsch. Mein Nichtwissen war an sich das Wissen, dass all mein Wissen Unwissen ist: „Ich weiß nicht“ ist die einzige wahre Aussage, die der Geist machen kann… Ich beanspruche nicht zu wissen, was du nicht weißt. Tatsächlich weiß ich viel weniger als du.
  • Du willst dich selbst erkennen. Halte dafür beständig den Fokus des Bewusstseins: das einzige Zeichen, das du hast – deine Gewissheit, zu sein. Sei bei ihr, spiele mit ihr, denke darüber nach, dringe tief in sie ein, bis die Schale der Unwissenheit aufbricht und du in das Reich der Wirklichkeit hervortrittst.
  • Zu glauben, dass du für Glück von Dingen und Menschen abhängig bist, rührt von Unwissen über deine wahre Natur her. Zu wissen, dass du nichts brauchst, um glücklich zu sein—außer Selbsterkenntnis—ist Weisheit.