Natürliche Gerechtigkeit ist ein kompaktes Ergebnis aus Zweckmäßigkeit: Menschen wollen verhindern, dass einer den anderen verletzt, und sie wollen ihn davor schützen, von ihnen verletzt zu werden.
Gerechtigkeit gibt es nicht als abstraktes Ding; sie ist lediglich ein Vertrag zwischen Menschen.
Gerechtigkeit hat kein eigenständiges Dasein; sie entsteht aus gegenseitigen Verträgen und besteht überall dort, wo es eine gegenseitige Verpflichtung gibt, davor zu schützen, einander Schaden zuzufügen oder Schaden zu erleiden.
Gerechtigkeit ist niemals etwas an sich selbst, sondern in dem Umgang der Menschen miteinander—an jedem Ort und zu jeder Zeit. Sie ist eine Art Übereinkunft: einander nicht zu schaden und nicht geschädigt zu werden.
Gerechtigkeit ist ein Vertrag des zweckmäßigen Handelns — eingegangen, um zu verhindern, dass Menschen einander schaden oder geschädigt werden.
Jede andere Liebe wird durch Selbstliebe ausgelöscht; Wohltätigkeit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Philosophie – sie sinken darunter.
Unter jenen Tieren, die keine Abmachungen treffen können, einander nicht zu verletzen oder verletzt zu werden, gibt es weder Gerechtigkeit noch Ungerechtigkeit. Das gilt auch für jene Stämme, die nicht in der Lage sind oder nicht willens sind, Abmachungen zu treffen, einander nicht zu verletzen oder verletzt zu werden.
Tugend besteht aus drei Teilen: Maß, Tapferkeit und Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit gibt es nicht im Abstrakten; sie ist lediglich ein Vertrag zwischen Menschen in ihren jeweiligen Beziehungen zueinander—unter welchen Umständen auch immer—dass sie einander weder verletzen noch verletzt werden.
Gerechtigkeit… ist eine Art Übereinkunft, nicht zu schaden und nicht geschädigt zu werden.