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Zitate uber Vergebung von Hazrat Inayat Khan

  • Als die Menschen zu Christus kamen und einen Menschen beschuldigten, Unrecht zu tun, konnte der Meister an nichts anderes denken als an Vergebung. Denn er sah im Täter nicht das, was die anderen sahen. Zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden ist nicht das Werk eines gewöhnlichen Geistes—und das Erstaunliche ist: Je unwissender ein Mensch ist, desto bereitwilliger tut er es.
  • Das Größte ist, eine Neigung zur Freundschaft zu haben. Das zeigt sich in Form von Toleranz und Vergebung, in Form von Dienst und Vertrauen. In welcher Form er es auch ausdrücken mag—das ist das zentrale Thema: der beständige Wunsch, seine Liebe zur Menschheit zu beweisen, der Freund aller zu sein.
  • Liebe zeigt sich denen, die wir mögen, als Liebe; denen, die wir nicht mögen, als Vergebung.
  • Um einen Freund zu gewinnen, braucht es Vergebung—sie verbrennt alles und lässt nur Schönheit zurück. Doch einen Freund zu zerstören ist leicht.
  • Sein ständiger Kampf richtet sich gegen den Nafs (Eigeninteresse) – die Wurzel aller Disharmonie und der einzige Feind des Menschen. Indem er diesen Feind zerschmettert, erlangt der Mensch die Meisterschaft über sich selbst. So gewinnt er die Meisterschaft über das ganze Universum, weil die Mauer zwischen dem Selbst und dem Allmächtigen niedergerissen wurde. Sanftmut, Milde, Respekt, Demut, Bescheidenheit, Selbstverleugnung, Gewissenhaftigkeit, Toleranz und Vergebung gelten im Sufitum als Eigenschaften, die Harmonie sowohl in der eigenen Seele als auch in der eines anderen hervorbringen.