Adi Shankara

Adi Shankara

Advaita Vedanta-Philosoph.

Ein einflussreicher Philosoph und Theologe, der die Lehre des Advaita Vedanta konsolidierte, eine non-dualistische Denkschule innerhalb des Hinduismus. Seine Kommentare zu den Upanishaden, der Bhagavad Gita und den Brahma-Sutras legten den Grundstein für das Advaita Vedanta und betonten die Einheit des individuellen Selbst (Atman) und der ultimativen Realität (Brahman). Seine Lehren hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der hinduistischen Philosophie und Spiritualität.

Adi Shankara Zitate uber Brahman

  • Wer Brahman kennt, erreicht hier [in diesem Körper] Unsterblichkeit. Es gibt keinen anderen Weg, sie zu erlangen.
  • Allein Brahman ist wirklich; die Welt ist die Erscheinung [von Brahman]. Und letztlich gibt es keinen Unterschied zwischen Brahman und Atman, dem individuellen Selbst.
  • Wer diesen Brahman kennt, verborgen in der Höhle des Herzens, durchtrennt selbst hier den Knoten der Unwissenheit.
  • Wie Stein, Baum, Stroh, Korn, Matte, Tuch, Topf und so weiter—wenn sie verbrannt werden—zu Erde reduziert werden (aus der sie kamen), so werden der Körper und seine Sinnesorgane, wenn sie im Feuer des Wissens verbrannt werden, zu Wissen und in Brahman aufgenommen—wie Dunkelheit im Licht der Sonne.
  • Die Fesseln des Herzens sind gebrochen, alle Zweifel sind gelöst, und alle Werke tragen keine Frucht mehr—wenn Er (Brahman) geschaut wird, der zugleich hoch und niedrig ist.
  • Welche Täuschung, welches Leid könnte es für den geben, der die Einheit [von Jiva und Brahman] schaut?
  • Die Götter und Seher von einst, die es (Brahman) kannten, erlangten ewigen Frieden—und nicht die anderen.
  • Wer sich in allen Wesen sieht – durch sein wahres Verstehen – erreicht zuerst die Einheit mit allem und verwirklicht dann das ewige Brahman.
  • Wer in Brahman aufgeht, wird unsterblich.
  • Wer Ihn kennt (Brahman), wird unsterblich.
  • Nachdem man Ihn (Brahman) erkannt hat, wird man nicht mehr durch sündige Handlungen befleckt.