Adi Shankara

Adi Shankara

Advaita Vedanta-Philosoph.

Ein einflussreicher Philosoph und Theologe, der die Lehre des Advaita Vedanta konsolidierte, eine non-dualistische Denkschule innerhalb des Hinduismus. Seine Kommentare zu den Upanishaden, der Bhagavad Gita und den Brahma-Sutras legten den Grundstein für das Advaita Vedanta und betonten die Einheit des individuellen Selbst (Atman) und der ultimativen Realität (Brahman). Seine Lehren hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der hinduistischen Philosophie und Spiritualität.

Adi Shankara Zitate uber die Natur

  • Der Zeuge der drei Bewusstseinszustände [Wachen, Traum und Tiefschlaf] und der Natur von Dasein-Bewusstsein-Wonne ist das Selbst.
  • Die gesamte offenbarte Welt von Dingen und Wesen wird durch Einbildung auf das Fundament projiziert—auf den ewigen, allgegenwärtigen Vishnu, dessen Wesen Dasein-Intelligenz ist; wie alle verschiedenen Schmuckstücke aus demselben Gold gemacht sind.
  • Wie Gold, das im Feuer gereinigt wird, seine Unreinheiten verliert und seine wahre Natur erreicht, so befreit der Geist sich durch Meditation von den Unreinheiten der Eigenschaften der Verblendung, der Anhaftung und der Reinheit – und erlangt die Wirklichkeit.
  • Es gibt Trauer in der Begrenztheit. Das Selbst ist jenseits von Zeit, Raum und Dingen. Es ist unendlich und daher von Natur absolute Glückseligkeit.
  • Jedes Ding drängt zu seiner eigenen Natur. Ich wünsche immer Glück—das ist meine wahre Natur. Meine Natur ist mir niemals eine Last. Glück ist mir niemals eine Last, wohl aber ist es der Kummer.
  • So soll man wissen, dass man von Natur aus Existenz-Bewusstsein-Seligkeit ist [Sat-Chit-Ananda].