Carl Jung

Carl Jung

Begründer der jungianischen Psychologie.

Ein bahnbrechender Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker, der die analytische Psychologie begründete. Er führte Konzepte wie das kollektive Unbewusste, Archetypen und Synchronizität ein, die einen tiefen Einfluss auf Psychologie und Spiritualität hatten.

Carl Jung Zitate uber das Licht

  • Nur in unseren schöpferischen Handlungen treten wir ins Licht hinaus und sehen uns ganz und vollständig.
  • Man wird nicht erleuchtet, indem man Lichtgestalten vorstellt, sondern indem man die Dunkelheit bewusst macht.
  • Der Unterschied zwischen dem „natürlichen“ Individuationsprozess, der unbewusst abläuft, und dem, der bewusst verwirklicht wird, ist gewaltig. Im ersten Fall greift das Bewusstsein nirgends ein; das Ende bleibt so dunkel wie der Anfang. Im zweiten Fall kommt so viel Dunkelheit ans Licht, dass die Persönlichkeit vom Licht durchdrungen wird und das Bewusstsein zwangsläufig an Umfang und Einsicht gewinnt. Die Begegnung von Bewusstem und Unbewusstem muss dafür sorgen, dass das Licht, das in der Dunkelheit scheint, nicht nur von der Dunkelheit verstanden wird, sondern die Dunkelheit begreift.
  • Das bewusste Denken mit idealen Vorstellungen zu füllen ist ein Merkmal westlicher Theosophie—aber nicht die Begegnung mit dem Schatten und der Welt der Dunkelheit. Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Bilder von Licht vorstellt, sondern indem man die Dunkelheit bewusst macht. Dieses Vorgehen ist jedoch unangenehm und daher nicht beliebt.
  • Das Unbewusste ist nicht nur von Natur aus böse; es ist auch die Quelle des höchsten Guten: nicht nur dunkel, sondern auch hell; nicht nur tierisch, halb-menschlich und dämonisch, sondern übermenschlich, spirituell und—im klassischen Sinn des Wortes—„göttlich“.