Lahiri Mahasaya Zitate uber den Körper
Es spielt keine Rolle, wenn das Leben den physischen Körper verlässt. Ich muss Kriya mit ganzem Herzen üben.
Was immer man im Tod denkt, entsprechend wird man dazu; ebenso: Wenn du beim Verlassen des Körpers Satchitananda wirst, dann wirst du du selbst sein – das höchste Selbst.
Wer Kutastha (das innere Selbst zwischen den Augenbrauen) in diesem physischen Körper nicht mit Hilfe der Unterweisung des Gurus sieht, ist ein Blinder.
OM ist strahlendes Licht. Wenn dieses Licht sich im ganzen Körper ausbreitet, wird alles gesehen; dann gibt es kein Verlangen mehr zu sprechen und zu schauen.
Der Geist soll nicht nach außen gemacht werden. Was nützt es, wenn Geist und Augen ruhig sind, aber der Körper nicht? Heute kommt der Atem nicht mehr heraus, und viele Abhängigkeiten entstehen.
Das, was einen vor dem Geist (unruhiger Atem), also manasa, bewahrt, heißt Mantra; und das, was einen von der Anhaftung an den Körper befreit, heißt Tantra.
Wenn du während der Kriya-Praxis Schmerzen im Körper spürst, dann verstehe: Die Praxis läuft nicht gut.
Wenn du in umgekehrter Reihenfolge schreibst und es im Spiegel siehst, wirkt es gerade. Ebenso: Wenn du den Atem des Körpers umkehrst, dann wirst du Swarupa sehen—die Gestalt deines Selbst.
In diesem Körper gibt es einen anderen Körper, der etwas schwarz ist.
Die Anwendung von Körper, Geist und Sprache in der Handlung nennt man Ahingsa (Gewaltlosigkeit).
