Radhanath Swami Zitate uber die Natur
Wenn du denkst, niemand liebe dich, liegt das Problem darin, dass du nicht gelernt hast, andere zu lieben. Denn wenn du gelernt hättest, andere zu lieben, wärst du zufriedener damit, Liebe zu geben, als danach zu suchen. Und wenn du Liebe gibst – spontan und natürlich – erwidern die Menschen. Menschen lieben diejenigen, die sie lieben. Das ist menschliche Natur.
Wesentlich hat das lebendige Wesen innerhalb der materiellen Existenz nur zwei Möglichkeiten: entweder eine Marionette der Maya zu sein, an den Fäden der drei Seinsweisen der materiellen Natur—oder eine Marionette Krishnas, an den Fäden Seiner Liebe und Seines Mitgefühls.
Die Natur des Geistes ist es, das Unwesentliche als wesentlich zu deuten. Der Geist erschafft künstliche Bedürfnisse und glaubt, er könne ohne sie nicht leben. So tragen wir unser ganzes Leben lang eine große Last von Anhaftungen. Anhaftung ist selbst eine große Last für unseren Geist. Vielleicht verstehen wir nie, wie groß diese Last ist, bis wir frei davon sind. Doch wenn wir Freude in uns finden, können wir ein einfaches Leben führen – frei von endlosen Verwicklungen.
Die Natur der Liebe ist zu geben; die Natur des Geizes ist zu nehmen.
Jeder sucht nach Vergnügen. Doch es gibt nur eine Art von Vergnügen, die das Herz erreichen kann: das Vergnügen, zu erfahren, wie sehr man lieben muss—und Liebe zu empfangen. Wir brauchen Liebe—das ist unsere Natur.
