Ram Dass Zitate uber das Licht
Nur weil du göttliches Licht siehst, Wellen der Wonne erlebst oder mit Göttern und Göttinnen sprichst, ist das kein Grund, nicht zu wissen, wie deine Postleitzahl lautet.
Es ist möglich, dass im 21. Jahrhundert die Erde nicht mehr von Menschen bewohnt sein wird. Einer der großen Mystiker Indiens—ein sehr einfacher Mann, der in den Bergen lebte—jemand fragte ihn einmal nach der Zukunft. Er sagte: Es wird eine Zeit kommen, in der du fünf Meilen gehen wirst und ein Licht sehen wirst, und du wirst so glücklich sein zu wissen, dass ein anderes Wesen existiert.
Der Schatten ist der größte Lehrer, wie man zum Licht kommt.
Wenn ich ein Dilemma des westlichen Menschen sehe, dann ist es dies: Er kann nicht akzeptieren, wie schön er ist. Er kann nicht akzeptieren, dass er reines Licht ist, reine Liebe, reines Bewusstsein – dass er göttlich ist.
Nachdem man den Gipfel erreicht hat – nach der vollständigen Umwandlung des Seins… gibt es noch einen Schritt zur Vollendung dieser Reise: die Rückkehr ins Tal unterhalb, in die alltägliche Welt. Wer zurückkehrt, ist nicht der, der zuerst den Aufstieg begonnen hat. Das Wesen, das zurückkommt, ist selbst die Stille; es ist Barmherzigkeit und Weisheit; es ist die Wahrheit der Zeitalter. Welche bescheidene oder erhabene Stellung es auch in der Gemeinschaft innehat, es wird für andere ein Licht auf dem Weg sein – eine Aussage von Freiheit, die daraus entsteht, dass man die Spitze des Berges berührt hat.
In Indien sagen wir, wenn wir uns begegnen und wenn wir uns trennen, oft „Namaste“. Das bedeutet: Ich ehre den Ort in dir, an dem das gesamte Universum wohnt; ich ehre den Ort in dir, an dem das gesamte Universum wohnt; ich ehre den Ort in dir der Liebe, des Lichts, der Wahrheit und des Friedens. Ich ehre den Ort in dir, wo – wenn du an diesem Ort in dir bist und ich an diesem Ort in mir – nur eines von uns ist … „Namaste“.
Die endgültige Erweckung ist das Umarmen der Dunkelheit im Licht. Das bedeutet, unsere Menschlichkeit ebenso zu umarmen wie unsere Göttlichkeit. Was wir hinter uns lassen, ist: Wir werden in unsere Menschlichkeit hineingeboren, schlafen lange Zeit – wie im Schlaf – bis wir erwachen und beginnen, unsere Göttlichkeit zu schmecken. Und dann wollen wir endlich frei werden. Wir sehen: Solange wir an unserer Göttlichkeit festhalten und unsere Menschlichkeit wegdrücken, sind wir nicht frei. Wenn du frei sein willst, kannst du nichts wegdrücken. Du musst alles umarmen. Es ist alles Gott.
Wir werden durch unsere Inkarnationen trainiert—dazu, Liebe zu suchen, dazu, Licht zu suchen, dazu, die Gnade im Leiden zu sehen.
