Ram Dass Zitate uber die Veränderung
Du hast Angst – dann wirst du die Angst immer weiter erschaffen. Wenn du sie verändern willst, verändere dich von deiner Seele her.
Wer du zu sein glaubst, wird sich immer vor Veränderung fürchten. Doch für das, was du wirklich bist, macht das keinen Unterschied.
Das Größte, was du einem anderen Wesen geben kannst, ist die bedingungslose Liebe, die aus der Berührung mit dem Ort in ihm kommt, der jenseits von Bedingungen liegt – das ist reine Bewusstheit, reine Essenz. Das heißt: Wenn wir einander anerkennen als existent – einfach hier sein, einfach sein – dann ist jeder von uns frei, sich optimal zu verändern. Wenn ich dich einfach lieben kann, weil wir hier sind, dann bist du frei, so zu wachsen, wie du wachsen musst.
Wenn wir nicht offen bleiben für Veränderung, können wir nicht offen bleiben für das Leben.
Nach einigen Jahren des Meditierens begann ich, die Muster meines eigenen Verhaltens zu sehen. Wenn du deinen Geist zur Ruhe bringst, erkennst du immer klarer die Natur deines eigenen Widerstands: Kämpfe, innere Dialoge, die Art, wie du aufschiebst und passiven Widerstand gegen das Leben entwickelst. Wenn du den Zeugen kultivierst, verändert sich alles. Du musst es nicht verändern. Die Dinge verändern sich einfach.
Institutionen verändern die Welt nicht in grundlegender Weise. Wie sich die Welt verändert, geschieht Herz zu Herz zu Herz durch einzelne Menschen—nicht durch Institutionen.
Es gibt eine Botschaft an die Gemeinschaft: Ein nichtstaatlicher Prozess ist im Gange, um sozialen Wandel herbeizuführen—öffentlich, und Menschen wie Margaret Thatcher, George Bush und Michail Gorbatschow stellen sich dafür mit ihrem Gewicht hinter ihn. In einer Welt voller Zynismus und Verzweiflung wirkt das wie das Anzünden einer Kerze.
Wenn man alt wird, verändert sich alles – dein Körper verändert sich, deine Familie verändert sich. Du kannst nicht mehr tun, was du immer getan hast. Und entweder kannst du dich darüber beklagen, dass sich alles verändert – oder du kannst zufrieden sein. Statt zu klagen, kannst du sagen: „Oh jaa! Schau dir all diese Veränderung an!“ Du kannst sie willkommen heißen.
Ich denke, die Frage ist: Wie leben wir mit Veränderung? Veränderung bei unseren Freunden, Veränderung bei unseren Geliebten? Veränderung in mir und Veränderung in meinem Körper, seit dem Schlaganfall. Dinge haben diese Ebene des Bewusstseins verändert. Wir haben versucht, alles gleich zu halten. Das verursacht Leiden. Dieses Leiden ist ein weiterer Schritt in deinem spirituellen Leben, auf deiner spirituellen Reise.
Die Welt ist vollkommen, so wie sie ist—einschließlich meines Wunsches, sie zu verändern.
