Sivananda Saraswati

Sivananda Saraswati

Yoga-Meister und Gründer der Divine Life Society.

Ein renommierter indischer spiritueller Meister, der einen ganzheitlichen Ansatz für Yoga entwickelte, der Dienst, Hingabe, Wissen und Meditation integriert.

Sivananda Saraswati Zitate

  • Meditation ist der königliche Weg zur Erlangung der Freiheit—eine geheimnisvolle Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reicht: von der Dunkelheit zum Licht, von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit.
  • Lebe in der Gegenwart, vergiss die Vergangenheit. Gib die Hoffnungen auf die Zukunft auf.
  • Vergiss wie ein Kind jede Verletzung, die dir jemand sofort zufügt. Bewahre sie niemals im Herzen. Sie entfacht Hass.
  • Diese Welt ist dein Körper. Diese Welt ist eine große Schule. Diese Welt ist dein stiller Lehrer.
  • Schau nach innen. In dir ist der verborgene Gott. In dir ist die unsterbliche Seele. In dir ist der unerschöpfliche Schatz des Geistigen. In dir ist der Ozean der Seligkeit. Schau nach innen nach dem Glück, das du vergeblich gesucht hast.
  • Wenn du keinen Frieden in dir findest, wirst du ihn nirgendwo anders finden. Das Ziel des Lebens ist die Erlangung des Friedens – nicht das Erringen von Macht, Namen, Ruhm und Reichtum.
  • Tue immer Gutes für andere. Sei selbstlos. Entferne gedanklich alles und sei frei. Das ist göttliches Leben. Das ist der direkte Weg zu Moksha oder Erlösung.
  • Der unpersönliche Aspekt [Gottes] (Nirakara, Nirguna) wird Brahman genannt oder „Unwissbares“ bei Herbert Spencer, „Wille“ bei Schopenhauer, das Absolute Noumenon bei manchen als „Substanz“ bei Spinoza. Der persönliche Aspekt (Sakara) dieses Wesens wird „Ishvara“ oder Allah, Hari, Jehova, Vater im Himmel, Buddha, Siva usw. genannt. Wie Dampf oder Wasserdampf formlos ist, so ist auch Gott in seinem unmanifestierten oder transzendenten Zustand formlos.
  • Sei für immer ein Schüler. Nur er—und er allein—ist ein alter Mann, der sich fühlt, er habe genug gelernt, und der keine weitere Erkenntnis mehr braucht.
  • Liebe erwartet keinen Lohn. Liebe kennt keine Angst. Liebe, göttlich, gibt—sie fordert nicht. Liebe denkt kein Böses; sie schreibt keine Motive zu. Liebe heißt teilen und dienen.
  • Jeder Versuchung, der widerstanden wird; jeder bösen Gedankenregung, die gebremst wird; jedes Verlangen, das unterdrückt wird; jedes bittere Wort, das zurückgehalten wird; jede edle Sehnsucht, die gefördert wird; jeder erhabene Gedanke, der gepflegt wird—alles das trägt zur Entwicklung von Willenskraft, gutem Charakter und zur Erlangung ewiger Seligkeit und Unsterblichkeit bei.
  • Der menschliche Verstand hat in der Geschichte der Welt nichts Erhabeneres und Höheres zu begreifen vermocht als die Lehren der Upanishaden.
  • Die Wahrheit ist in sich selbst vollständig. Die Wahrheit hat in sich selbst ein starkes Fundament. Sie ist kühn, sie hat keine Furcht. Sie kennt keine Grenze von Raum oder Zeit. Sie ist ein furchtloser, freier Vogel am Himmel. Sie kümmert sich nicht um Rang und Ansehen. Sie ist Reichtum in sich selbst. Die Wahrheit steht selbst dann, wenn es keine öffentliche Unterstützung gibt.
  • Die Wohltaten von Mouna (Stille) sind unberechenbar.
  • Wenn du es geschafft hast, Gott in deinem Herzen zu verankern, wirst du Ihn überall sehen.
  • Diese Welt ist dein bester Lehrer. In allem gibt es eine Lektion. In jeder Erfahrung steckt eine Lektion. Lerne sie und werde weise. Jeder Misserfolg ist ein Trittstein zum Erfolg. Jede Schwierigkeit oder Enttäuschung ist eine Prüfung deines Glaubens. Jedes unangenehme Ereignis oder jede Versuchung ist ein Test deiner inneren Stärke. Darum: nil desperandum—verzweifle nicht. Vorwärts, du Held!
  • Du bist der Meister deines eigenen Schicksals.
  • Heute ist dein Tag. Morgen vielleicht kommt nie.
  • Es ist die Göttlichkeit, die nicht nur deine Ziele formt, sondern auch deine Taten, deine Worte und Gedanken.
  • Schönheit ist ihrem Wesen nach spirituell. Die echte Schönheit liegt im Herzen.
  • Deine Gedanken sollen mit deinen Worten übereinstimmen, und die Worte sollen mit deinen Handlungen übereinstimmen. In dieser Welt denken die Menschen das eine, sagen das andere und tun etwas ganz anderes. Das ist schrecklich. Das ist Verkrümmung.
  • Halte fest an—Glauben, Einheit, Opfer. Meide—Nachreden, Unwahrheit und Verdrehtheit. Bewundere—Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Großherzigkeit. Beherrsche—Zunge, Gemüt und das Umherwerfen des Geistes. Pflege—kosmische Liebe, Vergebung und Geduld. Hass—Lust, Zorn und Stolz.
  • Die geistige Fähigkeit, sich zu konzentrieren, ist allen innewohnend; sie ist nicht außergewöhnlich und nicht geheimnisvoll. Meditation ist nichts, was ein Yogi dir beibringen müsste; du hast bereits die Fähigkeit, Gedanken auszublenden.
  • Geh über die Wissenschaft hinaus in das Gebiet der Metaphysik. Wahre Religion liegt jenseits von Argumenten. Sie kann nur sowohl innerlich als auch äußerlich gelebt werden.
  • Fürchte die Dunkelheit nicht, wenn du das Licht in dir trägst.