Sivananda Saraswati

Sivananda Saraswati

Yoga-Meister und Gründer der Divine Life Society.

Ein renommierter indischer spiritueller Meister, der einen ganzheitlichen Ansatz für Yoga entwickelte, der Dienst, Hingabe, Wissen und Meditation integriert.

Sivananda Saraswati Zitate uber den Verstand

  • Halte fest an—Glauben, Einheit, Opfer. Meide—Nachreden, Unwahrheit und Verdrehtheit. Bewundere—Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Großherzigkeit. Beherrsche—Zunge, Gemüt und das Umherwerfen des Geistes. Pflege—kosmische Liebe, Vergebung und Geduld. Hass—Lust, Zorn und Stolz.
  • Wenn du die Sonnenstrahlen durch eine Linse bündelst, können sie Baumwolle oder ein Stück Papier verbrennen; aber die zerstreuten Strahlen können diese Tat nicht vollbringen. Wenn du die zerstreuten Strahlen des Geistes sammelst und auf einen Punkt fokussierst, wirst du eine wunderbare Konzentration erreichen.
  • Begehren ist Armut. Begehren ist die größte Unreinheit des Geistes. Begehren ist die treibende Kraft des Handelns. Begehren im Geist ist die eigentliche Unreinheit. Selbst ein Funke Begehren ist ein großes Übel.
  • Binde den umherirrenden Geist in dich ein und verankere ihn im Herrn. Dann wird die Meditation tief und intensiv. Öffne nicht die Augen. Bewege dich nicht vom Sitz. Schmelze dich in Ihn hinein. Tauche in die tiefen Winkel deines Herzens. Versinke im strahlenden Atman. Trinke den Nektar der Unsterblichkeit. Jetzt genieße die Stille. Sohn des Nektars! Jubel! Frieden! Stille! Ruhm!
  • Still die brodelnde Gedankenflut—hier liegt Freiheit und ewige Seligkeit.
  • Gütige Gedanken erhöhen den Fluss vitaler Energie in deinen Körper und Geist. Tu jetzt gütige Taten. Verschiebe es nicht. Güte ist wie ein heilender Balsam. Sie lindert das Leiden... Kleine Tropfen Wasser machen den mächtigen Ozean. Ebenso machen kleine Akte der Güte einen Ozean des guten Willens.
  • Der Geist ist ein Produkt von Erfahrung. Er ist das Ergebnis früheren Denkens und wird durch gegenwärtiges Denken verändert.
  • Der Geist ist verantwortlich für die Gefühle von Lust und Schmerz. Die Kontrolle über den Geist ist das höchste Yoga.
  • Ändere den Geist, und du kannst den Körper verändern.
  • Ein gereinigter Geist kann alles erfassen. Er kann tief in die subtilsten Themen eintauchen und sogar transzendente Dinge verstehen.
  • Denke nicht lange über deine vergangenen Fehler und Niederlagen nach; das wird nur deinen Geist mit Kummer, Reue und Niedergeschlagenheit füllen. Wiederhole sie nicht in der Zukunft.
  • Der innere Kampf – gegen unseren Geist, gegen unsere Wunden und gegen die Rückstände der Vergangenheit – ist schrecklicher als der äußere Kampf.
  • Wenn du ständig an Krankheit denkst, wird sie sich verstärken. Fühle immer: „Ich bin in Körper und Geist gesund.“
  • Setze Herz, Geist und Seele selbst in die kleinsten Handlungen. Das ist das Geheimnis des Erfolgs.
  • Den Geist dazu bringen, dir zu gehorchen, ist eine spirituelle Disziplin.
  • Regelmäßige Meditation öffnet die Wege intuitiven Wissens, macht den Geist ruhig und beständig, weckt ein ekstatisches Gefühl und bringt den Übenden in Berührung mit der Quelle seines eigenen Seins.
  • Speichere nichts Nutzloses in deinem Gehirn. Lerne, den Geist „un-geistig“ zu machen. Verlerne alles, was dir keinen Nutzen gebracht hat. Nur dann kannst du deinen Geist mit göttlichen Gedanken füllen.
  • Erhebe dich über die Täuschungen und Versuchungen des Geistes. Das ist deine Pflicht. Du bist nur für das geboren; alle anderen Pflichten sind selbst erschaffen und selbst auferlegt—wegen Unwissenheit.
  • Durch die Praxis des Yoga kannst du jederzeit innere Ruhe haben. Du kannst erholsamen Schlaf haben. Du kannst mehr Energie, Kraft, Lebenskraft und eine hohe Gesundheit erreichen. Du kannst in kurzer Zeit effiziente Arbeit leisten. Du kannst in jedem Bereich des Lebens Erfolg haben.
  • Um diesen Zustand dauerhafter Glückseligkeit und absoluter Ruhe zu erreichen, müssen wir zuerst lernen, den Geist zu beruhigen, uns zu konzentrieren und über den Geist hinauszugehen. Indem wir die Konzentration des Geistes nach innen wenden – auf das Selbst – können wir diese Erfahrung vollkommener Konzentration vertiefen. Das ist der Zustand der Meditation.
  • Erhebe dich über die Täuschungen und Versuchungen des Geistes. Das ist deine Pflicht. Lerne, weise zu werden. Begehre nichts, gib alle Wünsche auf und sei glücklich. Der wahre geistige Fortschritt des Meditierenden bemisst sich daran, in welchem Maß er innere Ruhe erreicht und frei wird von Verlangen.
  • Ein Verlangen entsteht im Geist. Es wird sofort befriedigt, wenn ein anderes kommt. In der Zwischenzeit, die zwei Begierden trennt, herrscht im Geist vollkommene Ruhe. In diesem Moment ist er frei von jedem Gedanken, von Liebe oder Hass. Zwischen zwei geistigen Wellen herrscht ebenso vollständiger Frieden.
  • Furcht gibt es nur in der Dualität. Furcht ist Geist. Wenn du dein Selbst bist, gibt es keine Furcht.