Wenn der Geist über den Gedanken „das Ich“ hinausgeht – über den Erlebenden, den Beobachter, den Denker –, dann besteht die Möglichkeit einer Glückseligkeit, die unverdorben ist.
Glück ist seltsam; es kommt, wenn du es nicht suchst. Wenn du keinen Aufwand machst, glücklich zu sein, dann ist es plötzlich da—unerwartet, geheimnisvoll—geboren aus Reinheit, aus der Lieblichkeit des Seins.
Glück ist ein Zustand, dessen du dir nicht bewusst bist. Sobald du dir bewusst wirst, dass du glücklich bist, hörst du auf, glücklich zu sein.
Meditation ist nicht die Jagd nach Genuss und das Suchen nach Glück. Meditation ist vielmehr ein Geisteszustand, in dem es kein Konzept und keine Formel gibt—und daher völlige Freiheit. Nur einem solchen Geist kommt dieses Glück ungesucht und ungerufen. Und wenn es einmal da ist, magst du auch in der Welt mit all ihrem Lärm, ihrem Genuss und ihrer Brutalität leben—sie werden diesen Geist nicht berühren.