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Zitate uber das Glück von Ramana Maharshi

  • Glück ist deine wahre Natur. Du identifizierst dich mit dir selbst als Körper und Geist, spürst ihre Grenzen und leidest. Erkenne dein wahres Selbst, um den Schatz des Glücks zu öffnen. Dieses wahre Selbst ist die Wirklichkeit, die Höchste Wahrheit—das Selbst aller Welten, die du jetzt siehst, das Selbst aller Selbst, das Eine Reale, das Höchste, das Ewige Selbst—im Unterschied zum Ego oder zur körperlichen Vorstellung vom Selbst.
  • Die Welt ist so unglücklich, weil sie das wahre Selbst nicht kennt. Die wahre Natur des Menschen ist Glück. Glück ist im wahren Selbst angelegt. Der Mensch sucht nach Glück—unbewusst—nach seinem wahren Selbst. Das wahre Selbst ist unvergänglich; darum, wenn ein Mensch es findet, findet er ein Glück, das kein Ende kennt.
  • Glück ist nicht in der Einsamkeit oder in geschäftigen Zentren zu suchen. Es ist im Selbst.
  • Jedes lebende Wesen sehnt sich immer nach Glück – unbefleckt vom Leid. Und jeder hat die größte Liebe zu sich selbst, allein weil Glück seine wahre Natur ist. Um dieses innewohnende, unbefleckte Glück zu verwirklichen, das er tatsächlich täglich erfährt, wenn der Geist in tiefem Schlaf gebändigt ist, ist es wesentlich, dass er sich selbst erkennt. Für das Erlangen dieses Wissens ist die Untersuchung „Wer bin ich?“ auf der Suche nach dem Selbst das beste Mittel.
  • Vergnügen und Schmerz sind nur Aspekte des Geistes. Unsere wesentliche Natur ist Glückseligkeit.
  • Die Suchenden finden Glück darin, Kuriositäten zu entdecken, neue Länder zu erforschen und Risiken in Abenteuern einzugehen. Das ist aufregend. Doch wo findet man die Freude? Nur inwendig. Freude ist nicht in der äußeren Welt zu suchen.
  • Solange man nicht glücklich ist, kann man anderen kein Glück schenken.
  • Konzentration heißt nicht, an nur eine Sache zu denken. Im Gegenteil: Sie schließt alle Gedanken aus, denn alle Gedanken behindern das Gefühl deines wahren Seins. Alle Bemühungen sollen nur darauf gerichtet sein, die Schleier der Unwissenheit zu entfernen. Den Geist allein auf das Selbst zu konzentrieren, führt zu Glück oder Seligkeit. Die Gedanken einzuziehen, sie zu zügeln und zu verhindern, dass sie nach außen abdriften, nennt man Loslösung (Vairagya). Sie im Selbst zu fixieren ist spirituelle Praxis (Sadhana). Auf das Herz zu konzentrieren ist dasselbe wie, sich auf das Selbst zu konzentrieren. Das Herz ist ein anderer Name für das Selbst.
  • Man muss sein Selbst verwirklichen, um den Schatz ungetrübten Glücks zu öffnen.
  • Fast die gesamte Menschheit ist mehr oder weniger unglücklich, weil fast alle das wahre Selbst nicht kennen. Wahres Glück wohnt allein im Selbstwissen. Alles andere ist vergänglich. Wer sein Selbst erkennt, ist immer selig.
  • Solches Glück ist relativ und heißt besser Vergnügen oder Zufriedenheit.
  • Die Willenskraft sollte als die Stärke des Geistes verstanden werden, die ihn befähigt, Erfolg oder Misserfolg mit Gleichmut zu begegnen. Sie ist nicht gleichbedeutend mit sicherem Erfolg. Warum sollten die eigenen Versuche immer von Erfolg begleitet sein? Erfolg erzeugt Überheblichkeit, und so wird der spirituelle Fortschritt des Menschen aufgehalten. Misserfolg hingegen ist nützlich, insofern er seine Augen für seine Grenzen öffnet und ihn darauf vorbereitet, sich hinzugeben. Sich selbst hinzugeben ist gleichbedeutend mit ewiger Glückseligkeit.
  • Glück ist deine Natur. Es ist nicht falsch, es zu begehren. Falsch ist, es außerhalb zu suchen, wenn es in dir ist.