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Zitate uber das Universum von Shunryu Suzuki

  • Es muss offensichtlich sein … dass ein Widerspruch darin liegt, vollkommen sicher sein zu wollen in einem Universum, dessen Wesen selbst Vergänglichkeit und Fluss ist.
  • Jemand saß vor einer Sonnenblume und schaute ihr zu – eine Tasse Sonne. Und so versuchte ich es auch. Es war wunderbar; ich fühlte das ganze Universum in der Sonnenblume. Das war meine Erfahrung: Sonnenblumen-Meditation. Ein wunderbares Vertrauen erschien. Du kannst das ganze Universum in einer Blume sehen.
  • Wenn du alles annimmst, ist alles jenseits von Dimensionen. Die Erde ist nicht groß, und auch ein Körnchen Sand ist nicht klein. Im Bereich der Großen Aktivität ist es dasselbe, einen Körnchen Sand aufzuheben, wie das ganze Universum aufzunehmen. Einen fühlenden Wesen zu retten heißt, alle fühlenden Wesen zu retten. Deine Bemühung in diesem Augenblick, eine Person zu retten, ist dasselbe wie das ewige Verdienst Buddhas.
  • Du wirst immer im Universum existieren – in der einen oder anderen Form.
  • Wenn du nicht erkennst, dass du eins bist mit dem Fluss oder eins mit dem Universum, dann gibt es Furcht. Ob es in Tropfen getrennt ist oder nicht: Wasser ist Wasser. Leben und Tod sind dasselbe. Wenn wir diese Tatsache erkennen, haben wir keine Angst mehr vor dem Tod.
  • Glaube ist ein Zustand der Offenheit oder des Vertrauens… Mit anderen Worten: Wer in religiösen Dingen fanatisch ist und an bestimmte Vorstellungen über das Wesen Gottes und des Universums klammert, der hat eigentlich keinen Glauben. Er hält nur fest. Die Haltung des Glaubens aber ist: loslassen und offen werden für die Wahrheit – wie sie auch immer sich zeigen mag.
  • Es gibt keine Formel, um die echte Wärme der Liebe zu erzeugen … Jeder hat Liebe, aber sie kann nur hervorkommen, wenn er überzeugt ist von der Unmöglichkeit und Frustration, sich selbst lieben zu wollen. Diese Überzeugung kommt nicht durch Verurteilungen, nicht durch Selbsthass, nicht dadurch, dass man Selbstliebe in der Welt schlechtredet. Sie kommt nur aus der Einsicht, dass man kein Selbst hat, das man lieben könnte.