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Zitate uber das Verständnis von Bodhidharma

  • Wenn du weißt, dass alles aus dem Geist kommt, dann hänge dich nicht daran. Sobald du dich anhängst, bist du unwissend. Doch sobald du deine eigene Natur siehst, wird der ganze Kanon zu bloßer Prosa. Tausende Sutras und Shastras ergeben am Ende nur einen klaren Geist. Das Verstehen kommt mitten im Satz. Wozu sind Lehren? Die höchste Wahrheit liegt jenseits der Worte. Lehren sind Worte. Sie sind nicht der Weg. Der Weg ist wortlos. Worte sind Illusionen… Klammere dich nicht an Erscheinungen, dann durchbrichst du alle Barrieren…
  • Doch Menschen von tiefstem Verstehen schauen nach innen—ohne sich ablenken zu lassen. Da ein klarer Geist der Buddha ist, erlangen sie das Verstehen eines Buddhas, ohne den Geist zu benutzen.
  • Wenn du deinen Geist benutzt, um die Wirklichkeit zu studieren, wirst du weder deinen Geist noch die Wirklichkeit verstehen. Wenn du die Wirklichkeit studierst, ohne den Geist zu benutzen, wirst du beides verstehen… Geist und Welt sind Gegensätze, und das Sehen entsteht dort, wo sie sich begegnen. Wenn dein Geist sich innen nicht regt, entsteht die Welt außen nicht. Wenn Welt und Geist beide durchsichtig sind, ist das wahres Sehen. Und solches Verstehen ist wahres Verstehen.
  • … die Narren dieser Welt ziehen es vor, nach Weisen weit weg zu suchen. Sie glauben nicht, dass die Weisheit ihres eigenen Geistes der Weise ist … Die Sutras sagen: „Der Geist ist die Unterweisung.“ Aber Menschen ohne Verstehen glauben nicht an ihren eigenen Geist—und auch nicht daran, dass sie durch das Verstehen dieser Unterweisung zu einem Weisen werden können. Sie suchen lieber nach fernem Wissen und sehnen sich nach Dingen im Raum: nach Buddha-Bildern, nach Licht, nach Weihrauch und Farben. So fallen sie falscher Lehre zum Opfer und verlieren ihren Verstand an den Wahnsinn.