Verfechten die großen spirituellen Lehren wirklich, dass wir das Böse bekämpfen, weil wir auf der Seite des Lichts sind – auf der Seite des Friedens? Sagen sie uns, wir sollen gegen jene andere „unerwünschte“ Seite kämpfen – gegen das Schlechte und Schwarze? Das ist eine große Frage. Wenn in den heiligen Lehren Weisheit ist, dann sollte es keinen Krieg geben. Solange eine Person in Krieg verstrickt ist – versucht zu verteidigen oder anzugreifen – ist ihre Handlung nicht heilig; sie ist weltlich, dualistisch, eine Schlachtfeld-Situation.
Wir müssen den ersten Schritt selbst tun — statt zu erwarten, dass er aus der phänomenalen Welt oder von anderen Menschen kommt. Wenn wir zu Hause meditieren und zufällig mitten auf der High Street leben, können wir den Verkehr nicht stoppen, nur weil wir Frieden und Ruhe wollen. Aber wir können uns selbst stoppen; wir können den Lärm annehmen. Der Lärm enthält auch Stille. Wir müssen uns in ihn hineinbegeben und nichts von außen erwarten — so wie es Buddha tat. Und wir müssen jede Lage annehmen, die sich ergibt.