Es scheint eine besondere Eigenart des Menschen zu sein, dass er reflektiert: Er denkt über das Denken nach und weiß, dass er weiß. Wie bei anderen Rückkopplungssystemen kann das zu einem Teufelskreis und zu Verwirrung führen, wenn es nicht richtig gehandhabt wird—doch Selbstwahrnehmung macht die menschliche Erfahrung widerhallend. Sie verleiht allem, was wir denken und fühlen, ein gleichzeitiges „Echo“, wie der Resonanzkasten einer Geige, der mit dem Klang der Saiten mitschwingt. So bekommt das, was sonst flach und oberflächlich wäre, Tiefe und Volumen.
Der Klang des Regens braucht keine Übersetzung.
Deine Welt besteht aus all diesen Elementen: von Licht und Klang, von Geschmack, Geruch und Berührung—zu einem Geflecht verwoben in vielen Dimensionen auf dem wunderbaren Webstuhl deines Gehirns. Dein Gehirn—das komplizierteste Ding der Welt, das du selbst erschaffen hast … ohne auch nur darüber nachzudenken.
Das Geräusch des Regens braucht keine Übersetzung. In der Musik macht man nicht das Ende der Komposition zum Punkt der Komposition… Ebenso beim Tanzen: Du zielst nicht auf eine bestimmte Stelle im Raum. Der Sinn des Tanzes ist der Tanz.
Das ist Zeitverschwendung. Wenn du den Zen wirklich verstehst … kannst du jedes Buch benutzen. Du könntest die Bibel nehmen. Du könntest „Alice im Wunderland“ nehmen. Du könntest das Wörterbuch nehmen – denn … das Geräusch des Regens braucht keine Übersetzung.