Die Menschheit sollte sich erneut fragen – über das absurde und stets ungerechte Phänomen des Krieges. Auf seiner Bühne bleiben nur Tod und Schmerz stehen, während der Verhandlungstisch, der ihn hätte verhindern können und sollen, nur noch übrig bleibt.
Angesichts des Fortbestehens von Spannungen und Konflikten in verschiedenen Teilen der Welt darf die internationale Gemeinschaft niemals vergessen, was in Hiroshima und Nagasaki geschah – als Warnung und als Ansporn, wirklich wirksame und friedliche Mittel zur Beilegung von Spannungen und Streitigkeiten zu entwickeln. Fünfzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg dürfen sich die Staatsführer nicht in Selbstzufriedenheit wiegen, sondern sollten ihr Bekenntnis zur Abrüstung erneuern und zur Abschaffung aller Nuklearwaffen.
Wenn Entwicklung der neue Name für Frieden ist, dann sind Krieg und die Vorbereitung auf Krieg der Hauptfeind einer gesunden Entwicklung der Völker. Wenn wir als Maßstab das Gemeinwohl der gesamten Menschheit nehmen statt die individuelle Gier, dann wäre Frieden möglich.
Krieg ist eine Niederlage für die Menschheit.
Der Krieg sollte dem tragischen Vergangenheitsgeschehen angehören – der Geschichte. Er sollte keinen Platz auf dem Plan der Menschheit für die Zukunft haben.
Friede ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Wie eine Kathedrale muss der Friede geduldig errichtet werden—mit unerschütterlichem Glauben.