Wenn du deine Natur nicht siehst, solltest du nicht umhergehen und die Güte anderer kritisieren. Es bringt keinen Vorteil, sich selbst zu täuschen. Gut und schlecht sind klar unterschieden. Ursache und Wirkung sind deutlich. Doch Narren glauben nicht—und stürzen geradewegs in eine Hölle endloser Dunkelheit, ohne es einmal zu merken. Was sie am Glauben hindert, ist die Schwere ihres Karmas. Sie sind wie Blinde, die nicht glauben, dass es so etwas wie Licht gibt. Selbst wenn du es ihnen erklärst, glauben sie nicht—denn sie sind blind. Wie könnten sie Licht unterscheiden?
Andere begehen allerlei böse Taten und behaupten, Karma gäbe es nicht. Sie irren sich, wenn sie meinen, da alles leer sei, sei es nicht falsch, Böses zu tun. Solche Menschen fallen in eine Hölle endloser Dunkelheit ohne Hoffnung auf Befreiung. Die Weisen haben diese Vorstellung nicht.
Ein Buddha ist jemand, der Freiheit findet in gutem und in schlechtem Geschick. So groß ist seine Kraft, dass Karma ihn nicht festhalten kann. Ganz gleich, welche Art von Karma: Ein Buddha verwandelt es. Himmel und Hölle bedeuten ihm nichts. Doch das Bewusstsein eines Sterblichen ist im Vergleich zu dem eines Buddha schwach – denn der Buddha dringt in alles ein, von innen und von außen.