Was gebraucht wird, ist ein Geist der Auflösung von Grenzen—zwischen Menschen, zwischen Klassen, zwischen sexuellen Ausrichtungen, zwischen Reich und Arm, zwischen Mann und Frau, zwischen den intellektuellen und den gefühlsbetonten Menschen. Wenn das geschieht, werden wir eine neue Welt schaffen. Und wenn nicht, ist die Natur ziemlich erbarmungslos und hat für uns ihren Platz im Schiefer dieses Planeten, wo so viele uns vorausgegangen sind.
Die Natur ist nicht stumm; es ist ein Mensch, der taub ist.
Wenn das Ego nicht regelmäßig und immer wieder im grenzenlosen Überschwang des Transzendenten Anderen aufgelöst wird, gibt es stets ein langsames Abdriften vom Gefühl des eigenen Selbst als Teil des größeren Ganzen der Natur. Die letzte Folge dieses Abdriftens ist die tödliche Langeweile, die heute die westliche Zivilisation durchdringt.
Die Natur liebt Mut. Du triffst die Entscheidung – und die Natur wird darauf antworten, indem sie unmögliche Hindernisse entfernt. Träume den unmöglichen Traum, und die Welt wird dich nicht unterkriegen; sie wird dich erheben.
Wir bringen unsere Kinder nicht in die Welt der Natur zur Welt. Wir bringen unsere Kinder in die Welt der Kultur.
Meiner Ansicht nach macht das Psychedelika zu etwas Zentralem für jede politische Neugestaltung—denn sie sind die einzige Kraft in der Natur, die tatsächlich sprachliche Strukturen auflöst. Sie machen die Mechanik der Syntax sichtbar, ermöglichen die schnelle Einführung und Verbreitung neuer Begriffe, eröffnen neue Arten des Sehens—und genau das müssen wir tun: Wir müssen unsere Gedanken ändern.