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Zitate uber die Quelle von Ramana Maharshi

  • Die Quelle des Egos ist Gott.
  • Niemand zweifelt daran, dass er existiert—auch wenn man vielleicht an die Existenz Gottes zweifelt. Wenn er die Wahrheit über sich selbst herausfindet und seine eigene Quelle entdeckt, dann ist das alles, was nötig ist.
  • Der Gedanke „Ich“ soll die Summe aller Gedanken sein. Die Quelle des Gedankens „Ich“ muss erforscht werden.
  • Das phänomenale Dasein des Ego wird überschritten, wenn du in die Quelle hinabsteigst, aus der der „Ich“-Gedanke aufsteigt.
  • Die Tatsache ist: Der Geist ist nur ein Bündel von Gedanken. Der Geist wird durch neue Gedanken, die aufsteigen, „fetter“. Darum ist es töricht, zu versuchen, den Geist mit Hilfe des Geistes zu töten. Der einzige Weg ist, seine Quelle zu finden und daran festzuhalten. Dann wird der Geist von selbst verblassen.
  • Was aufsteigt und sinkt, besteht aus dem, woraus es aufsteigt. Das Ende des Universums ist Gott Arunachala. Wenn man über Ihn oder über den Seher, das Selbst, meditiert, entsteht eine mentale Vibration „Ich“, auf die alles reduziert wird. Wenn man der Quelle des „Ich“ nachspürt, bleibt allein das ursprüngliche „Ich-Ich“ übrig – und es ist unaussprechlich. Der Sitz der Verwirklichung liegt inwendig, und der Sucher kann ihn nicht als ein Objekt außerhalb von sich finden. Dieser Sitz ist Seligkeit und das Herz aller Wesen. Darum heißt er das Herz. Der einzige nützliche Zweck der gegenwärtigen Geburt ist, sich nach innen zu wenden und ihn zu verwirklichen. Es gibt nichts anderes zu tun.
  • Indem man die Aufmerksamkeit beständig auf die Quelle richtet, löst sich das Ego in dieser Quelle auf – wie eine Salzpuppe im Meer.
  • Seligkeit ist nichts, das man sich holen muss. Du bist immer Seligkeit. Dieses Verlangen [nach Seligkeit] entsteht aus dem Gefühl von Unvollständigkeit. Wem gehört dieses Gefühl von Unvollständigkeit? Erforsche es. Im Tiefschlaf warst du selig. Jetzt bist du es nicht mehr. Was hat sich zwischen diese Seligkeit und diese Nicht-Seligkeit geschoben? Es ist das Ego. Suche seine Quelle – und du wirst finden: Du bist Seligkeit.
  • Es genügt, wenn man sich hingibt. Hingabe bedeutet, sich dem ursprünglichen Grund seines Seins zu überlassen. Täusche dich nicht, indem du dir vorstellst, diese Quelle sei irgendein Gott außerhalb von dir. Deine Quelle ist in dir selbst. Gib dich ihr hin. Das heißt: Suche die Quelle und verschmelze mit ihr.
  • Sieh, wer der Zweifler ist, wer der Denker. Es ist das Ego. Halte es fest; die anderen Gedanken werden absterben – das Ego bleibt rein. Sieh die Quelle, aus der das Ego entsteht, und bleibe in ihr. Das ist reines Bewusstsein.
  • Gnade ist immer da. Du stellst sie dir vor wie etwas Hoches am Himmel, weit weg—etwas, das herabkommen müsste. In Wahrheit ist sie in dir, in deinem Herzen. Wenn der Geist in seiner Quelle ruht, strömt die Gnade hervor—und sprosst auf, wie aus einer Quelle in dir.