Es sollte einen Geist des Dialogs geben. Wenn wir irgendeinen Streit sehen, müssen wir bedenken, wie wir ihn lösen können – auf der Grundlage der Anerkennung der Einenheit der gesamten Menschheit. Das ist die moderne Wirklichkeit.
Als Buddhist sehe ich den Tod als einen normalen Prozess—als eine Wirklichkeit, die ich akzeptiere und die eintreten wird, solange ich in dieser irdischen Existenz bleibe. Da ich weiß, dass ich ihm nicht entkommen kann, sehe ich keinen Sinn darin, mir darüber Sorgen zu machen. Ich denke mir den Tod eher so, als würde man die Kleider wechseln, wenn sie alt und abgenutzt sind—nicht als ein endgültiges Ende. Doch der Tod ist unvorhersehbar: Wir wissen nicht, wann oder wie er geschieht. Daher ist es nur vernünftig, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, bevor es tatsächlich passiert.
Der entscheidende Punkt ist Güte. Mit Güte wird man inneren Frieden haben. Durch inneren Frieden kann eines Tages Frieden in der Welt Wirklichkeit werden.
Da Form Leere ist und Leere Form, ist es besser, nach der Nase eines anderen zu greifen—denn das ist näher an der Wirklichkeit—anstatt mit der Hand ins Nichts zu greifen.
Buddha sprach von der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit mag in ihrem tiefsten Wesen eine sein, doch Buddha sagte auch, dass alle Aussagen über die Wirklichkeit nur bedingt sind. Die Wirklichkeit ist frei von jeder innewohnenden Identität, die sich durch irgendeine einzelne Aussage festhalten ließe – das meinte Buddha mit „Leerheit“. Daher entmutigt der Buddhismus stark blinden Glauben und Fanatismus.