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Zitate uber die Realität von Thich Nhat Hanh

  • In Begriffen von Pessimismus oder Optimismus zu denken, vereinfacht die Wahrheit zu sehr. Das Problem ist, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist.
  • Wir müssen weiter lernen. Wir müssen offen sein. Und wir müssen bereit sein, unser Wissen loszulassen, um zu einem höheren Verständnis der Wirklichkeit zu gelangen.
  • Die Wirklichkeit ist: Wir sind sicher und haben die Fähigkeit, die Wunder des Lebens im gegenwärtigen Augenblick zu genießen. Wenn wir erkennen, dass unser Leiden auf Bildern beruht und nicht auf der aktuellen Wirklichkeit, dann wird ein glückliches Leben im gegenwärtigen Augenblick sofort möglich.
  • In Achtsamkeit ist man nicht nur erholsam und glücklich, sondern auch wach und hellwach. Meditation ist keine Flucht; sie ist eine stille, friedvolle Begegnung mit der Wirklichkeit.
  • Wenn unsere Überzeugungen auf unserer eigenen unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit beruhen und nicht auf Vorstellungen, die uns andere anbieten, kann niemand diese Überzeugungen von uns entfernen.
  • Jeder kann etwas Gewaltlosigkeit üben – sogar Soldaten. Manche Armeeoffiziere zum Beispiel führen ihre Einsätze so, dass sie das Töten Unschuldiger vermeiden; das ist eine Form von Gewaltlosigkeit. Um Soldaten in eine gewaltlose Richtung zu bewegen, müssen wir mit ihnen in Verbindung sein. Wenn wir die Wirklichkeit in zwei Lager teilen – die Gewaltvollen und die Gewaltlosen – und in dem einen Lager stehen, während wir das andere angreifen, wird die Welt niemals Frieden haben. Wir werden immer diejenigen beschuldigen und verurteilen, von denen wir glauben, sie seien für Kriege und soziale Ungerechtigkeit verantwortlich, ohne den Grad der Gewalt in uns selbst zu erkennen. Wir müssen an uns selbst arbeiten – und auch mit denen, die wir verurteilen, wenn wir wirklich etwas bewirken wollen.
  • Vermeide nicht den Kontakt mit dem Leiden, und schließe nicht die Augen vor dem Leiden. Verliere nicht das Bewusstsein dafür, dass Leiden im Leben der Welt existiert. Finde Wege, bei denen zu sein, die leiden—so gut es geht: durch persönlichen Kontakt und Besuche, durch Bilder, durch Klänge. Auf diese Weise weckst du dich selbst und andere zur Wirklichkeit des Leidens in der Welt. Wenn wir mit dem Leiden der Welt in Berührung kommen und von diesem Leiden bewegt werden, können wir vorangehen, um den Menschen zu helfen, die leiden.
  • [Der Buddha] erkannte, dass Körper und Geist eine einzige Wirklichkeit bilden, die nicht getrennt werden kann. Frieden und Behaglichkeit des Körpers standen in direktem Zusammenhang mit Frieden und Behaglichkeit des Geistes. Den Körper zu misshandeln hieß, den Geist zu misshandeln.