Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse liegt in der Seele des Menschen. Jeder Mensch kann das für sich selbst beurteilen, denn in jedem Menschen ist das Gefühl der Bewunderung für Schönheit. Glück liegt nur im Denken oder Handeln dessen, was man als schön erachtet. Eine solche Handlung wird zur Tugend oder zum Guten.
Hin zum Einen—zur Vollkommenheit von Liebe, Harmonie und Schönheit, zum einzigen Wesen, vereint mit allen erleuchteten Seelen, die die Verkörperung des Meisters bilden, dem Geist der Führung.
Das Wunderbare ist: Die Seele weiß bereits bis zu einem gewissen Grad, dass hinter dem Schleier etwas ist – hinter dem Schleier der Verwirrung. Dass es in den höchsten Sphären des Lebens etwas zu suchen gibt. Dass es eine Schönheit zu sehen gibt. Und dass es jemanden gibt, der erkennbar ist – und doch erkannt werden kann.
Der Sufismus ist keine Religion und keine Philosophie. Er ist weder Deismus noch Atheismus, weder eine Moral noch eine besondere Art von Mystik—und er ist frei von der üblichen religiösen Engstirnigkeit. Wenn man ihn je Religion nennen könnte, dann nur als Religion der Liebe, der Harmonie und der Schönheit.
Der Körper mit seinem vollkommenen Mechanismus verliert Kraft, Magnetismus, Schönheit und Leuchtkraft, wenn die Seele den Körper verlässt. Das zeigt: Kraft, Magnetismus, Schönheit und Leuchtkraft gehören der Seele.
Durch Liebe, Harmonie und Schönheit musst du das ganze Leben in eine einzige Vision göttlicher Herrlichkeit verwandeln.
Ein Mensch, der in seinem Lebenswerk gelehrt und befähigt ist, in dem jedoch keine Dankbarkeit vorhanden ist, ist beraubt jener Schönheit des Charakters, die die Persönlichkeit duftend macht.
Um einen Freund zu gewinnen, braucht es Vergebung—sie verbrennt alles und lässt nur Schönheit zurück. Doch einen Freund zu zerstören ist leicht.
Der Zweck der Schöpfung ist Schönheit. Die Natur entwickelt sich in all ihren vielfältigen Aspekten hin zur Schönheit. Daher ist es offensichtlich: Der Zweck des Lebens ist, sich zu Schönheit hin zu entwickeln.
Liebe entwickelt sich zu Harmonie, und aus Harmonie entsteht Schönheit.
Durch unser Vertrauen in die göttliche Schönheit in jeder Person entwickeln wir diese Schönheit in uns selbst.