Man muss sehr sorgfältig sein, die Wahrheit zu sagen. Durch die Wahrheit kann man Gott verwirklichen.
Wenn man nicht immer die Wahrheit spricht, kann man Gott nicht finden – Gott, der die Seele der Wahrheit ist.
Die Welt ist in der Tat eine Mischung aus Wahrheit und Schein. Wirf den Schein weg und nimm die Wahrheit.
Der Weg der Liebe ist ebenso wahr wie der Weg des Wissens. Alle Pfade führen letztlich zur selben Wahrheit. Doch solange Gott in uns das Gefühl des Egos bewahrt, ist es leichter, dem Weg der Liebe zu folgen.
Ein wahrhaft religiöser Mensch sollte denken, dass auch andere Religionen viele Wege haben, die zur Wahrheit führen. Man soll stets eine Haltung des Respekts gegenüber anderen Religionen bewahren. Streite nicht—denn du ruhst fest auf deinem eigenen Glauben und deiner eigenen Meinung; lass auch anderen die gleiche Freiheit, bei ihrem Glauben und ihrer Meinung zu bleiben.
Die Wahrheit ist: Du kannst Gott nicht erlangen, wenn du auch nur eine Spur von Verlangen hast. Der Weg des Dharma ist subtil. Wenn du versuchst, ein Nadelöhr zu treffen, wirst du nicht gelingen, wenn auch nur ein winziger Faden aus dem Faden heraussteht.
Ein Mann entwickelt eine feine Kraft als Ergebnis der strengen Enthaltsamkeit über zwölf Jahre. Dann kann er sehr subtile Dinge verstehen und erfassen, die sonst dem Verstand entgehen. Durch dieses Verstehen kann der Suchende eine direkte Schau Gottes gewinnen. Nur dieses reine Verstehen befähigt ihn, die Wahrheit zu verwirklichen.