Der Mensch ist daher nach der Vedanta-Philosophie das größte Wesen, das im Universum ist.
Das, wonach die Weisen an all diesen Orten gesucht haben, ist in unseren eigenen Herzen. Die Stimme, die du gehört hast, war richtig, sagt Vedanta – aber die Richtung, die du der Stimme gegeben hast, war falsch.
„Ach!“, sagt der Vedanta: Es ist nicht die Schuld Gottes, dass diese Parteilichkeit existiert, dass dieser Wettbewerb existiert. Wer macht das? Wir selbst. Da ist eine Wolke, die ihren Regen auf alle Felder gleichermaßen fallen lässt. Doch nur das Feld, das gut bestellt ist, hat den Vorteil des Regens; ein anderes Feld, das nicht bearbeitet oder gepflegt wurde, kann diesen Vorteil nicht erhalten. Es ist nicht die Schuld der Wolke.
Der Vedanta lehrt die Menschen, zuerst Vertrauen in sich selbst zu haben.
Das Wesen des Vedanta ist: Es gibt nur ein einziges Wesen, und jede Seele ist dieses Wesen in voller Gestalt – nicht ein Teil davon.
Mutige, entschlossene Männer – das sind es, was wir wollen. Wir wollen Tatkraft im Blut, Stärke in den Nerven, eiserne Muskeln und Nerven wie Stahl – nicht weichliche, verkümmerte Gedanken. Meidet all das. Meidet jedes Geheimnis. In der Religion gibt es kein Geheimnis. Gibt es ein Geheimnis im Vedanta, in den Veden, in den Samhitas oder in den Puranas? Welche Geheimgesellschaften haben die Weisen von einst gegründet, um ihre Religion zu verkünden? Welche Kunstgriffe sind überliefert, mit denen sie ihre großen Wahrheiten der Menschheit nahebrachten?