Epikur Zitate uber das Vergnügen
Wir beginnen jede Handlung des Wählens und Ausweichens aus Lust – und zu der Lust kehren wir zurück, indem wir unsere Erfahrung von Lust als Kriterium für jedes Gute benutzen.
Wonne ist der Anfang und das Ende eines glücklichen Lebens. Epikur lehrte: Wonne, definiert als Freiheit von Schmerz, ist das höchste Gut.
Wonne ist der Anfang und das Ende eines glücklichen Lebens.
Wenn wir sagen, das Vergnügen sei das Ziel, meinen wir nicht das Vergnügen des Ausschweifenden oder das, was von körperlichem Genuss abhängt—wie manche denken, die unsere Lehren nicht verstehen, mit ihnen nicht übereinstimmen oder ihnen eine böse Deutung geben. Mit Vergnügen meinen wir vielmehr den Zustand, in dem der Körper frei ist von Schmerz und der Geist frei von Angst.
Kein Vergnügen ist an sich böse; aber die Mittel, durch die bestimmte Vergnügen erlangt werden, bringen vielfach größere Schmerzen als die Vergnügen selbst.
Genuss ist das erste Gute. Er ist der Anfang jeder Wahl und jeder Abneigung. Er ist das Fehlen von Schmerz im Körper und von Kummer in der Seele.
Alle Empfindungen sind wahr; das Wohlgefühl ist unser natürlicher Zielpunkt.
Der Gipfel der Lust ist die Auslöschung von allem, was Schmerz bereitet.
Die Größe der Lust erreicht ihre Grenze in der Beseitigung allen Schmerzes. Wenn eine solche Lust da ist — solange sie ununterbrochen ist — gibt es weder Schmerz des Körpers noch des Geistes oder beider zusammen.
Das Fleisch glaubt, die Lust sei grenzenlos und sie verlange unbegrenzte Zeit; doch der Geist, der das Ende und die Grenze des Fleisches erkennt und die Ängste vor der Zukunft ablegt, sichert sich ein vollständiges Leben und braucht keine unbegrenzte Zeit mehr.
Fremder, hier wirst du gut daran tun, zu verweilen; denn hier ist unser höchstes Gut die Freude.
Jemand kann seine Ängste vor den wichtigsten Dingen nicht vertreiben, wenn er nicht die Natur des Universums kennt, aber dennoch ein wenig den Mythen Glauben schenkt. Darum gibt es ohne das Studium der Natur keine reine Freude.
Ruhige Freude bildet das höchste Gut der Menschen.
Wonne ist unser erstes und verwandtes Gut. Sie ist der Ausgangspunkt jeder Wahl und jeder Abneigung, und zu ihr kehren wir immer zurück—weil wir das Gefühl zur Regel machen, nach der wir jedes Gute beurteilen.
