Epikur

Epikur

Antiker griechischer Philosoph.

Begründete eine Schule, die das Streben nach Glück durch ein bescheidenes Leben und Freundschaft betonte.

Epikur Zitate uber das Verständnis

  • Ich wollte nie das Gesindel gefallen. Was ihnen gefiel, habe ich nicht gelernt; und was ich wusste, lag weit entfernt von ihrem Verständnis.
  • Der Tod ist für uns nichts: Denn nachdem unsere Körper durch den Tod aufgelöst sind, sind sie ohne Empfindung, und was ohne Empfindung ist, ist für uns nichts. Und deshalb macht ein rechtes Verständnis des Todes die Sterblichkeit genussvoll—nicht weil es die unendliche Zeitspanne vermehrt, sondern weil es das Verlangen nach Unsterblichkeit fortnimmt.
  • Gewöhne dich daran zu glauben, dass der Tod für uns nichts ist; denn Gut und Böse setzen Bewusstsein voraus, und der Tod ist die Entbehrung allen Bewusstseins. Darum macht eine rechte Einsicht, dass der Tod für uns nichts ist, die Sterblichkeit des Lebens genießbar – nicht indem man dem Leben unbegrenzte Zeit hinzufügt, sondern indem man die Sehnsucht nach Unsterblichkeit wegnimmt. Denn das Leben hat keine Schrecken; für jene, die es gründlich begreifen, gibt es keine Schrecken für sie im Aufhören zu leben.
  • Das Fleisch glaubt, die Lust sei grenzenlos und sie verlange unbegrenzte Zeit; doch der Geist, der das Ende und die Grenze des Fleisches erkennt und die Ängste vor der Zukunft ablegt, sichert sich ein vollständiges Leben und braucht keine unbegrenzte Zeit mehr.