Julian Von Norwich

Julian Von Norwich

Christliche Mystikerin.

Eine englische Mystikerin des 14. Jahrhunderts, deren Schriften Gottes unendliche Liebe und Mitgefühl betonen.

Julian Von Norwich Zitate uber das Gebet

  • Das ist der Wille unseres Herrn: dass unser Gebet und unser Vertrauen in gleicher Weise groß seien. Denn wenn wir unserem Herrn nicht ebenso sehr vertrauen wie wir beten, dann vollziehen wir in unserem Gebet keine vollkommene Anbetung—und wir zögern und leiden uns selbst. Der Grund ist, wie ich glaube, dass wir nicht wahrhaft wissen, dass unser Herr der Grund ist, aus dem unser Gebet aufsteigt. Und auch nicht, dass es uns durch die Gnade seiner Liebe gegeben ist. Wenn wir das wüssten, würde es uns dazu bringen, darauf zu vertrauen, dass wir durch die Gabe unseres Herrn alles erhalten, was wir begehren. Denn ich bin sicher: Kein Mensch bittet mit wahrer Bedeutung um Barmherzigkeit und Gnade—wenn ihm nicht zuerst Barmherzigkeit und Gnade gegeben werden.
  • Das ist der Wille unseres Herrn… dass unser Gebet und unser Vertrauen gleichermaßen groß seien.
  • Gebet ist die bewusste, beharrliche Handlung der Seele. Es ist wahr und beständig und voller Gnade. Das Gebet bindet die Seele an Gott und macht sie eins mit Gottes Willen.
  • Die Elemente des Gebets: Sein Grund: Gott, dessen Güte in uns aufsprießt. Seine Anwendung: unseren Willen zu seinem Willen hinwenden. Sein Ziel: mit ihm eins zu werden und ihm in allem gleich zu sein.
  • Die Frucht und der Zweck des Gebets ist, in allem eins zu werden mit Gott und Ihm gleich zu werden.
  • Das Gebet verbindet die Seele mit Gott.
  • Unser Herr ist der Grund, aus dem unser Gebet wächst; und in seiner Liebe und Gnade gibt Er uns selbst unsere Gebete.