Julian Von Norwich

Julian Von Norwich

Christliche Mystikerin.

Eine englische Mystikerin des 14. Jahrhunderts, deren Schriften Gottes unendliche Liebe und Mitgefühl betonen.

Julian Von Norwich Zitate uber Gott

  • Zwischen Gott und der Seele gibt es kein „Zwischen“.
  • Der Herr blickt mit Mitleid auf seine Diener, nicht mit Vorwurf. In Gottes Augen fallen wir nicht; in unseren Augen stehen wir nicht. Beides ist wahr, doch die tiefere Einsicht gehört Gott.
  • Die Fülle der Freude besteht darin, Gott in allem zu schauen.
  • Denn wir sind so kostbar von Gott geliebt, dass wir es nicht einmal begreifen können.
  • Gott will, dass wir unaufhörlich die Sünde hassen und unaufhörlich die Seele lieben — so wie Gott sie liebt.
  • Wie beschäftigt wir werden, wenn wir aus den Augen verlieren, wie Gott uns liebt.
  • Alles hat Sein durch die Liebe Gottes.
  • Diese Liebe zu Gott ist schwer und wunderbar. Sie kann nicht gebrochen werden — und sie wird nicht gebrochen werden — wegen unserer Sünden.
  • Gebet ist die bewusste, beharrliche Handlung der Seele. Es ist wahr und beständig und voller Gnade. Das Gebet bindet die Seele an Gott und macht sie eins mit Gottes Willen.
  • Wir sind in Gott, und Gott, den wir nicht sehen, ist in uns.
  • Die größte Ehre, die wir dem Allmächtigen Gott geben können, ist, fröhlich zu leben—aus der Erkenntnis seiner Liebe heraus.
  • Unser Herrgott hat gezeigt, dass eine Tat geschehen soll — und Er selbst wird sie tun, und ich werde nichts tun außer zu sündigen; und meine Sünde wird seine Güte nicht daran hindern, zu wirken.
  • Wenn wir durch das Wirken von Barmherzigkeit und Gnade sanftmütig und mild gemacht werden, sind wir vollkommen sicher. Plötzlich ist die Seele mit Gott eins, wenn sie wirklich in sich selbst zur Ruhe gekommen ist: Denn in Ihm ist kein Zorn.
  • Die Elemente des Gebets: Sein Grund: Gott, dessen Güte in uns aufsprießt. Seine Anwendung: unseren Willen zu seinem Willen hinwenden. Sein Ziel: mit ihm eins zu werden und ihm in allem gleich zu sein.
  • Gott, gib mir aus deiner Güte dich selbst; denn du bist mir genug, und ich kann nichts Geringeres erbitten, das dir mehr Ehre zöge. Und wenn ich etwas anderes erbitte, das weniger ist – werde ich dann je Mangel haben? Denn nur in dir habe ich alles.
  • Darum muss es uns gegeben sein, dass alles, was getan wird, wohlgetan sei; denn unser Herrgott tut alles.
  • Die Frucht und der Zweck des Gebets ist, in allem eins zu werden mit Gott und Ihm gleich zu werden.
  • Das Gebet verbindet die Seele mit Gott.
  • Gott ist unsere Kleidung: Er umhüllt, umgreift und umschließt uns, damit Er uns niemals verlässt.
  • Solange ich nicht im Wesentlichen mit Gott eins geworden bin, kann ich niemals vollkommene Ruhe oder wahres Glück haben.
  • So wahr Gott unser Vater ist, so wahr ist Gott auch unsere Mutter.
  • Sei ein Gärtner. Grabe einen Graben. Arbeite, schwitze. Und wende die Erde um. Und suche die Tiefe. Und gieße die Pflanzen zur rechten Zeit. Setze diese Arbeit fort. Und lass süße Fluten laufen und edle, reiche und zahlreiche Früchte aufsprießen. Nimm diese Nahrung und diesen Trank und bring sie als deinen wahren Gottesdienst zu Gott.
  • Gott will gesehen und gesucht werden: Er will in dir wohnen und dir vertraut werden.
  • Gott hat uns geliebt, bevor er uns gemacht hat; und seine Liebe hat niemals abgenommen und wird niemals abnehmen.
  • … unser natürlicher Wille ist, Gott zu haben, und der gute Wille Gottes ist, dass er uns hat; und wir dürfen niemals aufhören zu wollen noch zu sehnen, bis wir ihn in Fülle der Freude haben – und dann mögen wir nichts mehr begehren.