Osho (Rajneesh)

Osho (Rajneesh)

Kontroverser spiritueller Lehrer.

Ein kontroverser spiritueller Lehrer, bekannt für seine dynamischen Meditationstechniken und unkonventionellen Ansichten über Spiritualität und soziale Normen.

Osho (Rajneesh) Zitate uber die Natur

  • Die Natur ist an einen Punkt gekommen, an dem du—außer du übernimmst Verantwortung als Einzelner—nicht weiter wachsen kannst. Mehr als das kann die Natur nicht tun. Sie hat genug getan. Sie hat dir Leben gegeben, sie hat dir Gelegenheit gegeben; nun liegt es an dir, wie du sie nutzt. Meditation ist deine Freiheit, nicht eine biologische Notwendigkeit. Du kannst in einer bestimmten Zeit jeden Tag lernen, die Meditation zu stärken, sie stärker zu machen—doch trage die „Färbung“ davon den ganzen Tag mit.
  • Der Perfektionist muss zwangsläufig neurotisch sein; er kann das Leben nicht genießen, solange er nicht vollkommen ist. Und Vollkommenheit als solche geschieht nie—sie liegt nicht in der Natur der Dinge. Totalität ist möglich, Perfektion ist nicht möglich.
  • Zwischen zwei Gedanken: sei wachsam. Schau in das Intervall – in den Raum dazwischen. Du wirst keinen Geist sehen; das ist deine Natur. Denn Gedanken kommen und gehen – sie sind zufällig – doch dieser innere Raum bleibt immer. Wolken sammeln sich und ziehen weiter, verschwinden – sie sind zufällig – doch der Himmel bleibt. Du bist der Himmel.
  • Wenn du glücklich bist, bist du glücklich; niemand fragt dich, warum du glücklich bist. Ja, wenn du elend bist, ist die Frage relevant. Wenn du elend bist, kann jemand fragen, warum du elend bist – und die Frage ist relevant, weil das Elend gegen die Natur ist, weil etwas nicht stimmt. Wenn du glücklich bist, fragt niemand, warum du glücklich bist – außer ein paar Neurotikern. Solche Menschen gibt es; ich kann die Möglichkeit nicht leugnen.
  • Folge niemals den Ideen anderer—das ist sehr gefährlich, weil du dann nachahmst. Folge immer deiner eigenen Natur, deiner Selbstnatur; nur dann wirst du Freiheit erlangen. Es ist besser, zu sterben, indem man seiner Natur folgt, als zu leben, indem man der Natur eines anderen folgt—denn das wäre ein Scheindasein. Dem eigenen Wesen zu folgen und daran zu sterben ist schön, denn auch dieser Tod wird echt sein.