Paramahamsa Prajnanananda Zitate uber das Glücklichsein
Angenommen, wir hätten gestern Nacht ein köstliches Dessert gegessen, zum Beispiel Payasam (ein wunderbares indisches Dessert aus Milch, Reis und Zucker). Weil es so schmackhaft und schön war, waren wir sehr glücklich. Aber wenn man uns ein fades Gericht ohne Zucker und Gewürze serviert hätte, hätten wir es nicht so köstlich gefunden und wären nicht glücklich gewesen. Der Jnani hingegen ist glücklich, egal wie es schmeckt. Der Jnani kümmert sich nicht um den Geschmack des Essens. Der Jnani isst etwas, und er ist weder glücklich noch unglücklich. Das ist der Unterschied. Bei uns erleben wir alles nach unseren Vorlieben und Abneigungen, nach unserem „Tun“; wir sind an die Sinne gebunden. Der Jnani hat dieselben Geschmacksknospen wie wir, aber ohne Anhaftung an den Geschmack.
Deine Meditation, deine Übung — das wird Gurudev wirklich erfreuen. Nicht Geld, nicht Geschenke — nur deine aufrichtige spirituelle Praxis.
Wir sind geschmückt mit den Schmuckstücken endloser Wünsche. Sie hängen um unseren Hals – mein Hals, der Hals eines jeden. Doch diese Schmuckstücke sind für gewöhnliche Menschen nicht sichtbar; nur für die Weisen. Wir haben uns aus Versehen mit einer Girlande endloser Wünsche geschmückt und dachten, wir würden glücklich sein, wenn wir ein schönes Haus, einen guten Job und schöne Kleider hätten.
