Paramahamsa Prajnanananda

Paramahamsa Prajnanananda

Meister des Kriya Yoga.

Dieser verehrte spirituelle Lehrer ist bekannt für seine Betonung der praktischen Anwendung spiritueller Prinzipien und seine Hingabe an den Weg der Selbstverwirklichung. Seine Lehren konzentrieren sich oft auf die Integration antiker Weisheit in moderne Praktiken.

Paramahamsa Prajnanananda Zitate uber das Verlangen

  • Du hast diese seltene menschliche Geburt erlangt. Du hast den Wunsch nach Entwicklung. Du hast den Weg des Yoga angenommen. Übe Reinheit. Lass alle deine Wahrnehmungen rein sein. Lass alle deine Gedanken rein sein. Lass alle deine Handlungen rein sein. Dann bist du nahe am Ziel—die Selbstverwirklichung ist in greifbarer Nähe.
  • Wie planen wir unsere Körper und unser Leben im Voraus? Durch unser eigenes Karma. In jedem Augenblick, in dem wir etwas tun, bleibt der Eindruck dieses Karmas in uns. Die Gesamtheit dieser karmischen Eindrücke lenkt uns dorthin, wo wir hingehen und was wir tun sollen. Zum Beispiel: Ein spiritueller Rückzug war eine Ansammlung von Karma. Zuerst erschien der Gedanke; vielleicht hat dir jemand davon erzählt. Dann wurde der Wunsch, dorthin zu gehen, offenbar. Als Nächstes hast du geplant, wie du vom Arbeiten Urlaub machen würdest, wie du Geld einteilen würdest, wie du reisen würdest und welche Kleidung du brauchst. Du musstest viele Karmas ausführen – nur für einen einzigen Wunsch. Die Gesamtheit dieses Karmas und die Ansammlung der Planung nennt man prakalpita: vorgeplantes Denken, also zuvor geplant.
  • „Dieser Körper ist vor dem Denken, vorgeplant.“ Bevor wir in diese Welt geboren werden, planen wir unsere Körper. Wir entscheiden, welche Art von Körper wir haben wollen. Doch wir erinnern uns nicht daran—wir haben es vergessen. Wir entscheiden auch, wo wir geboren werden; es ist unser Plan, nicht der Plan anderer. Das Gleiche gilt für die Art von Leben, die wir leben wollen. Wenn wir reisen, entscheiden wir, wohin wir gehen. Wenn wir eine Reise antreten, ordnen wir vieles. Ebenso, wenn wir zur Erde reisen, ordnen und bereiten wir unsere Körper, unsere Familien, die Art des Lebens, das wir haben werden—es war alles unser Werk. Darum heißt es: ittham prakalpite dehe: „In diesem Körper, der von dir vorgeplant wurde.“ Deshalb müssen wir mit unseren Körpern nicht unglücklich sein. Warum? Wir erhalten das, was wir wollten. Wir erhalten den Körper, den wir uns wünschten. Wenn wir Freiheit erfahren wollen, müssen wir diese Sehnsucht in uns pflegen. ittham prakalpite dehe: „Dieser Körper ist unser Gedanke, unsere Schöpfung.“
  • Zuerst ist dein eigener Wunsch. Zweitens gute Gesellschaft. Drittens deine Praxis. Viertens deine Vollkommenheit.
  • Nur das Verlangen allein genügt nicht.